Gazo bleibt – nun doch? Vorübergehend | Warum die Stadtwerke jetzt eine eigene Tiefbaufirma haben | Unbezahlte Werbung: Bona’me

Porträt von Ralf Heimann
Mit Ralf Heimann

Guten Tag,

willkommen in der karnevalsfreien Zone. Hier sind Sie sicher vor Formulierungen wie dem „Lindwurm der Freude“, dem „jecken Treiben“ und dem „närrischen Volk“. Wenn Sie wissen möchten, wie der Umzug in Münster verlaufen ist, empfehle ich Ihnen die WDR-Lokalzeit vom Montagabend. Wir schauen uns an, was sonst noch in Münster passiert ist. Weiter geht’s also – Sie kennen das schon – mit dem Lindwurm des Tagesgeschäfts. Und los. 

Was ist denn hier gestern Nachmittag schon wieder ins Postfach geflattert? Wenn das mal keine Pressemitteilung ist. 

Das Kollektiv „Gazo“ schreibt, man habe sich mit dem Berliner Investor UTB geeinigt, etwas widerwillig zwar, das scheint schon durch, aber immerhin. Zur Erinnerung: UTB, das war das Unternehmen, das den Gasometer gekauft hat, um ihn zu einer närrischen Wohnoase umzubauen. Das Kollektiv „Gazo“, das waren die, die das nicht wollten. 

Jetzt heißt es, das Kollektiv habe sich zunächst „sehr ablehnend gegeben, da man eine Privatisierung von öffentlichem Eigentum grundsätzlich ablehne“, so der Wortlaut der Mitteilung . Dazu stehe man auch weiterhin. Der Staat dürfe Sozialpolitik und Stadtentwicklung nicht dem freien Markt überlassen. Man habe sich aber nun erst mal auf eine Zwischennutzung geeinigt. Von April bis Oktober. Das alles sagt jemand, der sich „Fritz Falschgeld“ nennt und im Namen des Kollektivs spricht. 

Es kommentieren Dieter Dividende und Hannelore Holzbauweise vom Investor UTB: „Wir finden’s auch ganz toll, läuft ja nun doch alles so ziemlich wie am Schnürchen.“ 

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