Macron in Münster | Friedenspreis in Zeiten des Krieges? | Unbezahlte Werbung: Wohlfühlort

Porträt von Ralf Heimann
von Ralf Heimann

Guten Tag,

über Münsters kreiste am Morgen ein Hubschrauber. Es klang ein bisschen, als mähte irgendwer in der Ferne den Rasen. In dieser Geräuschkulisse füllte sich der Prinzipalmarkt langsam mit Menschen. Gespanntes Warten auf den französischen Präsidenten. Aber dann passierte erst einmal nichts.

Um halb elf sollte Emmanuel Macron da sein, um den Westfälischen Friedenspreis entgegenzunehmen. Man hörte, er sei immerhin schon in Greven gelandet, und als er dann um zehn nach elf in einem wenig präsidial wirkenden Kombi vor dem Rathaus vorfuhr, wäre er mit seiner Rede schon fast an der Reihe gewesen. Der Zeitplan war längst durcheinander, aber das war er ja ohnehin.

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