Das Münster-Gefühl – ein Rezept gegen Rechtsextremismus? | Unbezahlte Werbung: Schloss für den Akku

Porträt von Ralf Heimann
Mit Ralf Heimann

Guten Tag,

knapp 180.000 Menschen in Münster haben am Sonntag oder davor schon per Brief gewählt. Das Ergebnis ist ein ganzer Haufen aus Zahlen, aus dem man nun etwas herauslesen muss. 

Das geschieht immer auf eine sehr ähnliche Art und Weise. Am Abend versuchen die Parteien, Erklärungen zu finden, die das schlechte Ergebnis, wenn möglich, nicht ganz so schlecht erscheinen lassen, oder das gute mit etwas mehr Bedeutung aufzuladen, als in ihm steckt. 

Gleichzeitig beginnen Medien in Umfragen, gesellschaftlichen Entwicklungen oder Ereignissen, die vor der Wahl viel Aufmerksamkeit bekommen haben, Gründe für Erfolg und Misserfolg zu finden.

So entsteht vorübergehend ein ziemliches Durcheinander aus Deutungen und Erklärungen. Zumindest das bildet die Wirklichkeit wahrscheinlich zutreffend ab, denn in vielen Fällen gibt es nicht den einen Grund für einen Sieg oder eine Niederlage. Nach ein paar Wochen sieht es allerdings genau danach aus.

Man hat die vielen Details und Faktoren vergessen. Hängen bleibt nur eine einfache Erzählung. Sie lautet zum Beispiel: Armin Laschet ist nicht Bundeskanzler geworden, weil er im falschen Moment über einen Witz gelacht hat. Oder: Annalena Baerbock hat sich mit einem zusammengeschluderten Buch ihre Chancen verbaut. 

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