SPD-Krise geht weiter | Der virtuelle Weihnachtsmarkt | Unbezahlte Werbung: Münster-Gutschein

Porträt von Ralf Heimann
Mit Ralf Heimann

Guten Tag,

nach den turbulenten Wochen im November wollte die SPD es mit ihrem neuen Chef Christoph Strässer möglichst ohne größere Erschütterungen ins neue Jahr schaffen. Das ist nicht ganz gelungen. Ayşegül Paran, Strässers kurzzeitige Vorgängerin, ist nach ihrem Rücktritt als Parteivorsitzende auch von der Spitze der Jugendorganisation Jusos abgetreten – und das nicht ganz leise; ihre Rücktrittserklärung, die über unseren anonymen Briefkasten einging, ist eine Abrechnung.

„Statt solidarischer Unterstützung und offener Kommunikation habe ich wiederholt Misstrauen, Unterstellungen und fehlenden Rückhalt erfahren“, schreibt sie. Unter diesen Umständen wolle sie das Amt nicht weiter ausüben. Zusammen mit Paran treten Liam Demmke und Jan Martin Hopf aus dem Vorstand zurück, jeweils mit eigenen Erklärungen. Beide gelten als mit Paran eng verbunden.

Demmke schreibt, die „Vorstellungen von Verantwortung und Zusammenarbeit“ hätten sich deutlich verschoben.

Artikel lesen?

RUMS 6 Monate lang für 1 Euro testen.