Bistum schrumpft um die Größe von Ahaus | Preußen Münster: Ende am Ende | Interview zur Aufarbeitung von Missbrauch

Porträt von Ralf Heimann
von Ralf Heimann

Guten Tag,

wenn in einer Woche, am Dienstag um 14 Uhr, alle Glocken des Doms läuten, dann ist der Grund nicht: Münster hat einen neuen Bischof. Sondern: Wartungsarbeiten im Glockenstuhl. Das meldet die bischöfliche Pressestelle, „um Missverständnisse zu vermeiden“ – also nicht, dass jemand denken könnte, man wolle am Domplatz irgendwas überstürzen.

Gleichzeitig hat das Bistum am Montag neue Zahlen veröffentlicht – die kirchliche Statistik für das vergangene Jahr. Die gute Nachricht steht in der Überschrift der Pressemitteilung: Münster bleibt mit knapp 1,6 Millionen Katholikinnen und Katholiken das mitgliederstärkste deutsche Bistum.

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