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Kfz-Zulassungsstelle: Schwarzmarkt für Termine? | Blickpunkt Kinderhaus – Teil 4: Wie Konzerne die Mieten nach oben treiben

Guten Tag,
einen Termin bei der städtischen Kfz-Zulassungsstelle zu bekommen, ist meistens schwerer, als heute Nachmittag in der Innenstadt einen schattigen Quadratmeter zu finden. Ein RUMS-Leser schrieb uns in der vergangenen Woche, er habe es wochenlang vergeblich versucht. Doch dann habe er den kommerziellen Anbieter Terminli gefunden. Und da ging es innerhalb von wenigen Minuten – allerdings für 8,95 Euro.
Wie ist das möglich? Der Leser hat selbst eine mögliche Erklärung: Die Stadt nutzt, so schreibt er in seiner E-Mail, die in Nordrhein-Westfalen weit verbreitete Software „TEVis“. Sie biete die Möglichkeit, über eine Schnittstelle auszulesen, ob Termine verfügbar sind. Auf diese Weise könne der Anbieter die Verfügbarkeit von Terminen überwachen und freie Zeitfenster innerhalb von Sekunden reservieren.
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