Millionen-Auftrag: Warum die Stadt die Akten nicht herausgibt | Wirtschaftsförderung: Der neue Chef im Interview

Porträt von Ralf Heimann
von Ralf Heimann

Guten Tag,

seit Oktober vergangenen Jahres versuchen wir, von der Stadt Münster zu erfahren, was der über drei Millionen Euro teure Versuch gebracht hat, die Verwaltung moderner und effizienter zu machen. Außerdem würden wir gern wissen, warum der Auftrag dazu an die Unternehmensberatung „zeb“ an der Hammer Straße ging, die sich zwar sehr gut mit Banken auskennt, aber im Knacken von Behördenkrusten bislang so gut wie keine Erfahrung hatte.

Die erste Frist auf unsere Anfrage nach dem Informationsfreiheitsgesetz Anfang Dezember ließ die Stadt verstreichen. Danach vergingen dreieinhalb Monate. Mitte März schickte man uns einen Stapel an teilweise ohnehin schon öffentlich zugänglichen Unterlagen sowie nicht ausgefüllten Formularen aus dem Vergabeverfahren und einen Zwischenbericht (RUMS-Kolumne).

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