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Wahlkampf-Scharmützel | Hamm ist Hotspot | Freizeitpark vorm Schloss

Guten Tag,
kurz vor der Stichwahl am Sonntag wird der Wahlkampf nun doch noch etwas schmutzig. Die CDU hat am Wochenende in den Westfälischen Nachrichten eine Anzeige geschaltet („Am 27.09. Lewe wählen! Damit Münsters Stadtteile nicht abgehängt werden“). Grünen-Wahlkampf-Manager Dirk Schulte warf dem Oberbürgermeister und CDU-Kandidaten Markus Lewe daraufhin in einem Facebook-Posting vor, er spiele die Innenstadt gegen die Außenbezirke aus, und verglich ihn mit dem amerikanischen Präsidenten („Der Trump von Münster?“). Der habe sein Land gespalten. „Wollen wir das in Münster?“, schrieb Schulte. Dieser Vorwurf ist sogar ein bisschen amüsant, denn Kritiker:innen werfen Lewe auch das Gegenteil vor, nämlich dass er so gut wie jeder Auseinandersetzung aus dem Weg gehe. Dirk Schulte bat für den „Fehltritt“ später um Entschuldigung.
Auf der Facebook-Seite von CDU-Fraktionschef Stefan Weber hatte da schon ein anderes Wahlkampf-Scharmützel begonnen. Weber nannte den 61-jährigen Grünen-Kandidaten Peter Todeskino ebenfalls in einem Posting einen „Mann im siebten Lebensjahrzehnt in der Rolle des ramponierten Berufsjugendlichen“. Und ein Mann im siebten Lebensjahrzehnt, das ist Markus Lewe natürlich nicht. Er ist schließlich sechs Jahre jünger.
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