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Ein bisschen Schule | Münster maskiert sich | Gefährliche Vorsicht

Guten Tag,
ich lehne mich wohl nicht zu weit aus dem Fenster, wenn ich behaupte, dass etwa 2.700 Familien in Münster das Frühstück heute nicht so gut schmeckte. Das lag nicht am Kaffee, Toast oder den Äpfeln im Müsli – der Schulstart für die Abschlussklassen der Haupt-, Real- und Sekundarschulen sowie für die Abiturientinnen und Abiturienten sorgte bei vielen Eltern und Jugendlichen für ein flaues Gefühl in der Magengegend. Bestenfalls. Schlimmstenfalls für Angst.
Zur Schule mussten heute 1.162 Zehntklässlerinnen und -klässler, zusätzlich noch einige Hundert Schülerinnen und Schüler der Berufskollegs – und maximal 1.618 Abiturientinnen und Abiturienten, die zur Schule gehen können, aber nicht müssen. In einem Interview (hinter der Paywall) mit den Westfälischen Nachrichten sagte Schuldezernent Thomas Paal, dass die Schulen darauf gut vorbereitet seien. „Sie sind zwar seit Wochen geschlossen, aber die Reinigung ist weitergelaufen. Viele Schulen sind also sauberer als je zuvor.“ Nun gut. Eine in den Osterferien grundgereinigte Schule ist ja eigentlich auch außerhalb jeder Krisenlage selbstverständlich.
Eher 2 minus
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