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- Brief von Katrin Jäger
Heimaturlaub | Radwege-Check | Keine Neuinfektion

Guten Tag,
erst hangelten wir uns bis zum Ende der Osterferien durch, jetzt werden wir Pfingsten überspringen. Die Bundesregierung verlängerte am Mittwoch die weltweite Reisewarnung bis mindestens zum 14. Juni. Der nächste große Schritt scheint damit unausweichlich: Leb wohl, schöner Sommerurlaub in der Ferne! Viele Urlaubswillige haben bereits storniert, andere hoffen auf weitere Lockerungen, wenige buchen sogar noch. Die Tourismusbranche ächzt unter den Einkommensverlusten. Viele Reisebüros, Restaurants und Hotels werden ums pure Überleben kämpfen müssen.
Das gilt auch für die Betriebe in Deutschland. In der Tourismusregion Münsterland zum Beispiel fehlen seit dem Beginn der Corona-Beschränkungen 300 Millionen Euro Bruttoumsatz aus dem Tourismus, sagt der Münsterland e.V., den Kommunen entgehen dadurch Steuereinnahmen von etwa 7 bis 8 Millionen Euro. Der Verein geht davon aus, dass sich die deutsche Tourismuswirtschaft erst bis zum Sommer 2022 erholen wird. Ein weiteres Beispiel: Gerade hat der Reiseanbieter Urlaubsguru angekündigt, seine Stores in Münster und Unna zum 31. Juli zu schließen. „Ausschließlich coronabedingt“, sagt Pressesprecherin Annika Hunkemöller. Über konkrete Zahlen möchte sie nicht sprechen.
Hoffnung auf Heimaturlaub
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