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Pfleger vor Gericht: Mitgefühl oder Sterbehilfe? | Demo in Münster: Widerstand der Psychotherapeuten | Neue Wände: Studis übernehmen das Theater

von Anna Niere
Guten Tag,
ein 28-jähriger Krankenpfleger aus Münster muss sich vor dem Landgericht verantworten, weil er einem Patienten eine Überdosis Morphin verabreicht hatte und dieser dadurch schneller gestorben sein soll. Der Pfleger sagt, er habe nur die starken Schmerzen lindern wollen.
Die Staatsanwaltschaft wirft ihm versuchten Totschlag vor, während die Verteidigung betont, er habe im Sinne des Patienten und der Angehörigen gehandelt. Denn der 91-jährige Krebspatient lag bereits im Sterben und wünschte sich laut dem Krankenpfleger einen würdevollen Tod – ohne Schmerzen. Ob der 91-Jährige durch das gespritzte Morphin starb, ließ sich nicht nachweisen.
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