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Die nette Besetzung von nebenan | Ungeheure Ecken: Was die Stadt gegen Angsträume machen kann | Wie es weiterging – mit Münster als „Fahrradhauptstadt“

Guten Tag,
Niklas Nottebom ist enttäuscht vom Rektorat der Uni Münster. Er ist im Ring christlich-demokratischer Studenten in Münster (RCDS) aktiv und findet, dass die Leitungsebene direkt zu Wochenbeginn den Lehrbetrieb im Hörsaal F1 wieder hätte ermöglichen sollen. Der wird schließlich immer noch von der Gruppierung „End Fossil: Occupy!“ besetzt und die Uni findet das auch gar nicht so schlimm. Die der Initiative zugehörigen Studierenden wollen mit ihrer Aktion das Bewusstsein für die Rolle der Universität in der Klimakrise schärfen – und die Institution bestenfalls dazu bewegen, sich stärker für ihre Bekämpfung einzusetzen. Gleichzeitig wollen sie einen Raum schaffen für Studierende, in dem sie sich über die Klimakrise informieren und austauschen können.
Alles Ziele, die der RCDS irgendwie unterstützenswert findet, aber in bekannt-konservativer Manier: So ganz bestimmt nicht. Ja, wie denn sonst? Niklas Nottebom schlägt vor, es doch mal mit angemeldeten Veranstaltungen zu versuchen und die Forderungen in verschiedenen Gremien anzubringen. Diese Protestform würde schließlich diejenigen eingrenzen, die jetzt auf ihre Vorlesungen verzichten müssten.
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