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Die RUMS-Kolumne von Dina El Omari | Über die Werte der CDU

Guten Tag,
„Muslime, die unsere Werte teilen, gehören zu Deutschland“, ließ die CDU Ende letzten Jahres in ihrem Grundsatzprogramm verlauten. Nach viel Kritik an dieser Formulierung hat die CDU nun verkündet, dass man sich auf eine neue Formulierung geeinigt habe, nun heißt es: „Ein Islam, der unsere Werte nicht teilt und unsere freiheitliche Gesellschaft ablehnt, gehört nicht zu Deutschland.“ Ein Paradebeispiel dafür, wie man etwas wunderbar verschlimmbessern kann. Aber was ist eigentlich das Problem an diesen Formulierungen?
Beginnen wir einmal damit, dass man von allen Weltanschauungen und Religionen, die unser schönes Land zu bieten hat, eine auserkoren hat, der eine Ansage über Werte und freiheitliche Gesellschaft gemacht werden muss. Da hilft es herzlich wenig, dass man erst einmal von Muslimen oder einem Islam spricht, was hängen bleibt, ist das in der Öffentlichkeit viel zelebrierte und undifferenzierte Bild: Der Islam beziehungsweise die Muslim:innen brauchen eine Sonderbehandlung in puncto Werte und demokratischen Denkens.
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