Gastbeitrag von Yannic Werremeier | Münsters Promenadenmischung

Porträt von Yannik Werremeier
Mit Yannic Werremeier

Guten Tag,

die Promenade ist eine der bekanntesten Fahrradstraßen und eine der wichtigsten Radverbindungen in Münster. Sie ist Naherholungsgebiet, Spazier- und Joggingstrecke für Menschen in der Mittagspause, nach der Arbeit und am Wochenende. Sie ist Lebensraum für Tiere und Pflanzen. Und bald wird sie im neuen Radwegenetz der Stadt auch noch ein zentraler Knotenpunkt sein, über den man von der einen Veloroute auf die andere gelangt.

Die Promenade wird dann neben dem Ludgerikreisel ein zweiter, noch etwas größerer Kreisverkehr sein, auf dem noch mehr Fahrräder unterwegs sein werden als heute. Aber lässt sich das alles vereinbaren? Kann die Promenade gleichzeitig Verkehrsweg, Erholungsort und Lebensraum sein? Und falls nicht: Was soll sie dann sein – oder werden?

Vielleicht schauen wir dazu zuallererst zurück auf das, was die Promenade früher einmal gewesen ist.

Im 13. Jahrhundert war der Wall um die Altstadt einfach ein Verteidigungsring, der aus Wassergräben, aufgeschütteter Erde, mehreren Bastionen, Toren und Türmen bestand. Die Überreste davon sind der Buddenturm, der Zwinger und der Wasserbär an der Kleimannstraße. Straßennamen wie Neutor oder Hörstertor erinnern auch heute noch an die Zugänge. Die Promenade sollte möglichst effizient verhindern, dass Menschen in die Stadt kamen.

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