Die Kolumne von Ruprecht Polenz | Die Grenzen des Bürger:innenrats

Porträt von Ruprecht Polenz
Mit Ruprecht Polenz

Guten Tag,

einen schönen Sonntag wünsche ich Ihnen.

Zu den Vorteilen des Wochenendes gehört für mich, dass ich in aller Ruhe zum Zeitunglesen komme. Leider ist im Augenblick wenig Erbauliches dabei, und wenn ich mir die Meinungsumfragen ansehe, haben viele denselben Eindruck.

Die Zufriedenheit mit der Arbeit der Regierung und den politischen Parteien lässt – freundlich formuliert – zu wünschen übrig. Das Vertrauen in die politischen Institutionen nimmt ab.

Es ist deshalb nicht nur naheliegend, sondern notwendig, darüber nachzudenken, wie diese wachsende Kluft zwischen „uns hier unten“ und „denen da oben“ geschlossen werden kann.

Eine Idee sind sogenannte Bürger:innenräte. Ganz normale Bürger:innen sollen sich in Räten zusammenfinden. Losgelöst von verkrusteten Strukturen, parteipolitischen Bindungen und ohne Verpflichtungen gegenüber irgendwelchen Gruppen sollen sie nach Lösungen für anstehende Probleme suchen. Wer im Rat mitarbeiten darf, soll nicht durch Wahlen, sondern durch das Los entschieden werden.

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