Die Kolumne von Michael Jung | Die Stadtwerke: Zur Lage am Hafenplatz

Porträt von Michael Jung
Mit Michael Jung

Guten Tag,

es war eine große Erleichterung spürbar vor vier Jahren, als ein Neuanfang möglich wurde. Der ziemlich teure Rauswurf der kompletten Geschäftsführung bei den Stadtwerken und der schlechte Witz eines Interimsgeschäftsführers hatten ein Ende, und ein neues Team trat an.

Die Hierarchien waren eindeutig geregelt und die Zuständigkeiten neu verteilt: Während Sebastian Jurczyk die Hauptrolle spielen sollte, war Frank Gäfgen der neue Mann für den Verkehr. Lassen Sie uns nach vier Jahren mal eine Zwischenbilanz ziehen. Was hat der Personalwechsel bewirkt, was hat nicht geklappt?

I. Das Betriebsklima

Direkt mit dem Amtsantritt wurde erkennbar, dass die neue Geschäftsführung sich vorgenommen hatte, die Stadtwerke aus dem Tal der Personalquerelen herauszuführen. Die beiden waren deutlich sichtbar bemüht, stets aufzutreten, als seien sie seit Jahren die besten Freunde. Auch nach innen wurde der Ton ein anderer, man könnte auch sagen, dass vor allem mit Jurczyk eine neue Generation Management einzog am Hafenplatz und so vor allem in der Kommunikation vieles besser wurde.

Die klar geregelten Zuständigkeiten taten ein Übriges, um die Reibereien zu reduzieren, die bis dahin das Bild geprägt hatten. Inzwischen sind sogar die ersten Frauen auf der zweiten Führungsebene angekommen, was man zuvor über Jahre verhindert hatte.

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