Die Kolumne von Ludwig Lübbers | Glück und Behinderung

Porträt von Ludwig Lübbers
Mit Ludwig Lübbers

Guten Tag,

als Mensch mit Behinderung ist es manchmal nicht einfach, eine längere Reise zu unternehmen, vor allem, wenn man Single ist. Entweder fehlen die finanziellen Mittel oder es fehlt ganz schlicht an Helfern beziehungsweise Assistenten. Auch Menschen mit Behinderungen haben das Recht darauf, aus dem Alltag einmal ausbrechen zu können.

Träume und Wünsche dieser Menschen sollten daher wir alle als Gesellschaft sehr ernst nehmen, um auch eigene Ängste vor der Zukunft zu überwinden.

Einen Beitrag für das Lebensglück von Schwächeren in der Gesellschaft zu leisten, sollte eine Selbstverständlichkeit sein. Ein guter Ansatz sind zum Beispiel die „Wünschewagen“, die karitative Organisationen anbieten. Sie erfüllen todkranken Menschen den letzten Wunsch, noch einmal etwas Schönes zu erleben.

Ich bin nicht todkrank, und ich habe glücklicherweise die Möglichkeit, mir einige Wünsche selbst zu erfüllen. Aber weil ich keine Hände habe und eine Oberschenkelprothese trage, brauche ich dabei Hilfe.

Ein Wunsch, den ich mir in den vergangenen Jahren immer wieder erfüllen konnte, war auf meine Trauminsel zu fahren, nach Sardinien. Dort zieht es mich immer wieder hin, seit ich Jahr 1992 eine Studienreise dorthin machte.

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