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Die Kolumne von Michael Tillmann | Reden und Schweigen im Angesicht des Grauens

Guten Tag,
Schweigen möchte man, möchte ich am liebsten in der aufgewühlten Diskussion über die niederschmetternde Situation in Israel und in Gaza. Schweigen, weil fast alles, was man sagt oder schreibt, auch Falsches beinhaltet. Schweigen, weil man fast keine Chance hat, nicht missverstanden zu werden. Worte und Sprache zu finden für Ereignisse, die eigentlich sprachlos machen, das ist ein fast aussichtsloses Unterfangen. Und trotzdem muss man es versuchen, weil Entsetzen und Trauer auch der Mitteilung bedürfen.
Geschwiegen hätten auf jeden Fall besser die Vertreter:innen der internationalen „Fridays for Future“-Bewegung im Anschluss an die Ereignisse vom 7. Oktober. Als in Sachen Klima und Klimaschutz Engagierter fühle ich mich betroffen von der mangelnden Empathie, den einseitigen Solitaritätsbekundungen von Greta Thunberg und den Posts einer nicht näher ausgewiesenen Personengruppe, die Zugriff auf die Social Media-Kanäle von „Fridays for Future international“ hat.
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