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Die Kolumne von Dina El Omari | Zwischen Alhambra und Prinzipalmarkt

Guten Tag,
vor vielen Jahren verlor ich mein Herz an die spanische Stadt Granada, in die ich seitdem immer wieder reise. Auch in diesem Sommer hat es mich dorthin gezogen. Granada ist aber nicht nur irgendeine Stadt, die man einfach so besuchen kann, sie trägt so viel Glanz, Geschichte, Kulturen und Lebendigkeit in sich, dass man ganz von ihr umhüllt wird. Wenn man durch das Labyrinth des arabischen Viertels, die Albaicín-Gassen, steigt, den Duft von Jasmin und des frisch aufgebrühten Minztees in der Nase, beginnt man zu ahnen, dass hier Geschichte nicht in Museen oder hinter Glasvitrinen ruht, sondern überall in der Luft liegt.
Über allem thront die Alhambra, ein roter Traum aus Stein, deren Mauern vom Morgen- bis zum Abendlicht die Farbe wechseln. Sie ist Palast, Festung, Gedicht – vor allem aber: Erinnerung. Erinnerung an die Begegnung von Orient und Okzident, an interkulturelle und interreligiöse Geflechte, aber auch an Eroberung und Vertreibung.
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