Brief von Ruprecht Polenz | Warum der Föderalismus in der Krise hilft

Porträt von Ruprecht Polenz
von Ruprecht Polenz

Einen schönen Sonntag
wünsche ich Ihnen.

„Die Kunst des Anästhesisten ist nicht, dass jemand einschläft, sondern dass wir alle wieder aufwachen.“ An diesen Satz des Kanzleramtsministers Helge Braun muss ich jetzt oft denken, wenn darüber diskutiert wird, wann, wie und wo die Corona-Restriktionen schrittweise wieder gelockert werden könnten.

Es war schwierig genug, die Corona-Epidemie zu stoppen, die dabei war, sich exponentiell und damit rasend schnell auszubreiten. Gesteuert durch die Bundesregierung, 16 Landesregierungen und die Krisenstäbe in den über 400 Landkreisen und kreisfreien Städten hat unsere Gesellschaft das geschafft. Wenn wir uns weiter so solidarisch gegenseitig helfen und diszipliniert bleiben, wird das auch mit der schrittweisen Lockerung klappen, ohne dass die Epidemie unkontrollierbar aufflammt.

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