Der Kultur-Brief von Christoph Tiemann | Triennale der akademischen Beikost-Köstlichkeiten

Portrait Christoph Tiemann (Kultur-Kolumne)
von Christoph Tiemann

Guten Tag,

als Student hab‘ ich es meiner Alma Mater nicht gerade leicht gemacht: Egal, was die Gute in ihren Fakultäten brutzelte und mir anschließend an der langen Tafel im Hörsaal auftischte, ich hab‘ es meistens schon nach wenigen lustlosen Semestern lustlos auf dem Teller liegen lassen.

Alma Mater. Für alle, die sich schon nach dem ganz kleinen Latinum verabschiedet haben: „Alma Mater“ bedeutet übersetzt „nährende Mutter“, wird aber als Synonym für die Hochschule verwendet, an der man studiert hat – oder in meinem Fall: an der man versucht hat zu studieren – die Universität als Mutter, die den Nachwuchs mit Wissen füttert.

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