Der innerliche Abstiegskampf | Der Preußen-Brief von Carsten Schulte

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von Carsten Schulte

Guten Tag,

reden wir über das Unvermeidliche. Als Fußballfan sitzt man oft zuhause auf dem Sofa und denkt bei sich, wie wichtig Werte sind. Loyalität. Konstanz. Wir sind alle im Kern gewillt, einer Entwicklung Zeit zu geben, uns darauf einzulassen. „Anders“ zu sein als andere – dafür schätzen wir doch Klubs wie Freiburg oder insgeheim sogar Heidenheim, früher auch mal Werder Bremen. Otto Rehhagel, Thomas Schaaf, Volker Finke, Frank Schmidt. Namen, die für Epochen stehen. Wir alle wollen das. Aber dann kommt der Markt und der regelt. Unvermeidlich.

In Münster haben wir uns seit 2020 anders gefühlt. Der Trainer vom Saisonbeginn war auch am Saisonende noch der Trainer: Sascha Hildmann. Über fünf Jahre lang war das eine Gewissheit und insgeheim haben wir uns gewünscht, dass es auch Preußen Münster gelingt, einen langfristigen Weg zu gehen. Flankiert wurde diese Hoffnung von Menschen wie Sportgeschäftsführer Ole Kittner, der, wenn man mit ihm spricht, immer ganz klar und mit Bedacht von so einem Weg spricht.

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