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- von Anna Niere
Drinnen und Draußen: Hansafest | Best of Poetry Slam

Guten Tag,
vor acht Jahren begann alles mit einem Nachbarschaftsfest auf dem Hansaplatz. Inzwischen ist daraus ein Kultur- und Nachbarschaftsfest für das ganze Hansaviertel geworden: das Hansafest. Am Samstag, 11. Juli, wird auf und rund um den Bremer Platz von 10 bis 22 Uhr gefeiert. Morgens geht’s los mit Gartenflohmärkten, Musikprogramm und einem Tischtennisturnier. Viele Innenhöfe in der Nachbarschaft sollen für Besuchende geöffnet werden. Auf dem Hansaplatz startet dann um 14 Uhr das Nachbarschaftsfest mit Kinderprogramm, Initiativen aus dem Viertel sowie Essen und Getränken. Unter den Musikacts ist zum Beispiel auch „Patcho Star“, den Sie vielleicht noch von der Grünflächenunterhaltung kennen. Der Kongolese mixt westafrikanische Musik, Rumba, Reggae, Jazz, Funk und Rock. Einen Einblick in das Programm vom Hansafest finden Sie auf dem Instagram-Account.
+++ In der Atelier Bar am Bült spielen um 21 Uhr die „Mixed Souls“ aus Münster und Telgte. Die Band verbindet Funk, Soul und Pop zu warmen, tanzbaren Grooves und interpretiert Songs von Sade, Queen, Elton John, Dua Lipa oder Billie Eilish auf ihre eigene Art. Der Eintritt ist frei.
Tipp des Tages: Die Zukunft des Skateboardens

Beim „Olympic Study Day“ am Leonardo-Campus diskutieren Titus Dittmann, Hans-Jürgen „Cola“ Kuhn und Julius Dittmann über die Zukunft des Skateboardens. Seit 2021 ist Skateboarden olympisch, in der Szene ist das aber umstritten: Manche befürchten, dass der Sport etwas von seinem Punk und seinem Lebensgefühl verliert. Das öffentliche Podiumsgespräch beginnt um 10:15 Uhr im Seminarraum Leo 17.21. Der Eintritt ist frei. Vor dem Gebäude können sich Interessierte auf einer Mini-Ramp selbst im Skaten ausprobieren. Foto: Kai Reinhart
+++ Im Cinema läuft um 18 Uhr der Dokumentarfilm „Wise Women“. Regisseurin Nicole Scherg begleitet darin fünf Hebammen aus Äthiopien, Marokko, Nepal, Österreich und Brasilien bei Geburten in sehr unterschiedlichen sozialen, kulturellen und medizinischen Kontexten. Im Anschluss an die Filmvorstellung sprechen Anne Blaesse und Inka Mülstegen vom Institut für Hebammenwissenschaft der Uni Münster über den Film. Karten gibt es hier.
+++ In der Raphaelsklinik eröffnet um 19 Uhr die Ausstellung „Phase Rot“ der Münsteraner Künstlerin Tina Brackmann. Zu sehen sind großformatige Stencil- und Mixed-Media-Arbeiten, durch die sich die Farbe Rot als Zeichen für Leben und Energie zieht. Zur Eröffnung gibt es Musik vom Duo Bonsaipop. Der Eintritt ist frei, die Ausstellung läuft noch bis zum 13. September.
+++ +++ Im Schloßtheater startet am Donnerstag der Dokumentarfilm „Was haben wir gelacht“. Zu Gast ist Regisseurin Isabel Schnieder. Der Film blickt auf das Unterhaltungsfernsehen der 90er Jahre aus Frauenperspektive zurück. Maren Kroymann, Hella von Sinnen, Bettina Böttinger, Gaby Köster und Esther Schweins erzählen von einer Zeit, in der Frauen im Fernsehen oft Beiwerk waren, als Pointen dienten und weiblicher Humor schnell als Quotenkiller galt. Der Film startet um 17:30 Uhr, Karten gibt es hier.
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Tipp des Tages: Best of Poetry Slam

Im Schlossgarten-Pavillon treten um 19:30 Uhr einige der besten Poetry-Slammer und -Slammerinnen des Landes gegeneinander an. Beim „Best of Poetry Slam“ haben sie jeweils sieben Minuten, ein Mikrofon und am Ende entscheidet das Publikum per Applaus. Foto: Anna-Lisa Konrad
+++ Die Hansawerkstatt der B-Side öffnet von 15 bis 19 Uhr zum ersten Mal ihre neue offene FLINTA*-Werkstatt. Einmal im Monat können FLINTA* ab 12 Jahren hier ihre eigenen Holzbau-Projekte umsetzen, alte Dinge reparieren, upcyceln oder sich einfach mit der Werkstatt vertraut machen. Werkzeug und Maschinen gibt es vor Ort, ein ehrenamtliches Team unterstützt bei Bedarf. Eine Anmeldung ist nicht nötig, die Werkstatt finanziert sich über Spenden.
+++ Um 19 Uhr feiert das Erzählspiel „Detektei Monster“ Premiere – ebenfalls in der B-Side. Darin spielen die Teilnehmenden Monster, die gemeinsam eine Detektei betreiben und in einer Welt aus Menschen und Monstern ermitteln. Fall, Hinweise und Lösung entstehen erst im Spiel, weil die Gruppe zufällig gezogene Fragen beantwortet. Die Autorin ist vor Ort, der Eintritt ist frei und alle Rollenspiel-Begeisterten willkommen.
+++ Im Großen Haus des Theaters steht am Freitag alles im Zeichen des Weltalls. „Paper Moon“ nimmt Besuchende mit auf eine Reise ins All aus Live-Zeichnungen, Musik und Schauspiel. Der Zeichner Robert Nippoldt entwirft dabei auf der Bühne Bilder, Papier-Animationen und kleine Szenen, die live auf eine große Leinwand übertragen werden. Dazu spielt das Urknall Orchester bekannte Space-Melodien, Filmmusik und eigene Kompositionen. Tickets kosten rund 40 Euro, los geht’s um 19 Uhr.
+++ Ab Freitag übernehmen im Theater Münster drei Tage lang Jugendliche das Programm. Beim Festival „SEI AM START!“ zeigen sie im Kleinen Haus und im Studio die Premieren ihrer eigenen Inszenierungen, die sie am Wochenende erarbeiten. Dazu gibt es Workshops und Pop-up-Aktionen und abends Partys und Karaoke. Mit dem Festivalpass können alle bis 27 Jahre für einmalig 13 Euro bei allen Stücken, Workshops und Aktionen dabei sein.
+++ Nicht nur im Hansaviertel wird am Samstag die Nachbarschaft gefeiert, sondern auch in Coerde. Dort heißt es Coerdinale. Von 14 bis 24 Uhr gibt es am Begegnungszentrum Meerwiese ein breites Angebot von Live-Musik über Torwandschießen bis T-Shirt-Siebdruck. Auf der Bühne stehen unter anderem Corinna Bilke & Band, Männermusik, Tante Emma und Home to Paris. Um 22 Uhr geht es im Theater in der Meerwiese mit der Aftershow-Party von DJ NoMono weiter. Der Eintritt ist frei.
+++ Im Stadtmuseum geht es am Samstag um 16 Uhr zurück ins mittelalterliche Münster. Bei einer öffentlichen Führung erfahren Besuchende, wie sich die Stadt in den ersten Jahrhunderten entwickelt hat: vom Bischofssitz Liudgers bis zur ummauerten Stadt mit engen Gassen, Toren und Türmen. Treffpunkt ist das Museumsfoyer, die Teilnahme kostet 5 Euro, ermäßigt 3 Euro.
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+++ Um die Geschichte des Geschmacks geht es um 11:30 Uhr im LWL-Museum für Kunst und Kultur. Ausgangspunkt ist das Buch „Wie es euch gefällt“ von Ulrich Raulff. Moderiert wird das Literaturgespräch von Wolfgang Türk vom Literaturverein Münster. Der Eintritt kostet 10 Euro, ermäßigt 5 Euro.
+++ Der Junge Chor Münster lädt mit seinem Sommerkonzert „In uns brennt die Welt“ um 17 Uhr in der Erlöserkirche zu einem Abend über die Themen ein, die seine Generation beschäftigen: Krieg, Umweltzerstörung, Queerness, Einsamkeit und die Suche nach der eigenen Rolle in einer sich verändernden Welt. Musikalisch bewegt sich das Programm zwischen leisen Chorklängen und mitreißender Energie. Der Eintritt ist frei.
+++ Beim Queer Monday im Cinema läuft um 20:30 Uhr der Film „Drunken Noodles“. Darin lässt sich der Student Adnan durch heiße Tage und lange Nächte in New York treiben, zwischen flüchtigen Begegnungen, Erinnerungen an frühere Lieben und der Suche nach Nähe. Regisseur Lucio Castro erzählt einen sinnlichen Sommerfilm über Lust, Kunst und die verschwimmenden Grenzen zwischen Realität und Fantasie. Der Film läuft im englischen und spanischen Original mit Untertiteln. Karten gibt es hier.
+++ Im Wolfgang Borchert Theater geht es in „Putsch“ um eine Moderatorin, deren Fernsehsendung nach einem Ausrutscher abgesetzt wird. Doch sie schlägt zurück – mit Witz, Wut und einem ziemlich guten Gespür für Aufmerksamkeit. Aus ihrer persönlichen Abrechnung wird eine politische Bewegung, in der Satire, Aktivismus, Show und Manipulation immer schwerer auseinanderzuhalten sind. Das Stück läuft am Dienstag und Mittwoch jeweils um 20 Uhr, Karten gibt es ab 25 Euro.
+++ Beim Klimakino der FH Münster läuft der Dokumentarfilm „Cycling Cities“. Regisseur Ingwar Perowanowitsch ist dafür mit Kamera und Fahrrad durch Europa gefahren und hat Fahrradstädte wie Utrecht, Groningen, Hamburg oder Kopenhagen besucht. Vor dem Film geben Katharina Thomalla und Phillip Oeinck aus dem Fahrradbüro der Stadtverwaltung einen kurzen Impuls zur Fahrradinfrastruktur in Münster. Um 18 Uhr geht es in der kreisl Kiste auf dem Domplatz los. Getränke und Snacks gibt es kostenlos.
+++ Domkapitel und jüdische Gemeinde laden um 10 Uhr zu einer gemeinsamen Führung durch den Dom und die Synagoge ein. Los geht’s am Paradiesportal des Doms, später geht es zu Fuß weiter zur Synagoge an der Klosterstraße. Dabei sprechen die Teilnehmenden über Gemeinsamkeiten und Unterschiede im Christentum und Judentum. Die Führung endet gegen 13:30 Uhr. Die Teilnahme kostet 5 Euro, eine Anmeldung erfolgt per Mail.
Nach der Revue ist vor der Revue: Am Montag habe ich mit meinen Redaktionskollegen Live-Journalismus auf die Theaterbühne im Wolfgang-Borchert-Theater gebracht. Der Saal war bis auf einige wenige Plätze voll besetzt. Falls Sie nicht dabei sein konnten oder dabei waren und nicht genug bekommen können, dann merken Sie sich doch schon einmal den nächsten Termin vor: Am 23. November findet die dritte RUMS Revue im Wolfgang-Borchert-Theater statt. Sobald Sie Tickets kaufen können, geben wir selbstverständlich Bescheid.
Seit Mitte Mai gibt es im Kreuzviertel ein Café zum Keramikbemalen. Im „Layers“ an der Kanalstraße 30 können kreative Köpfe alles von Mini-Vasen, Tassen und Tellern bis zu großen Schüsseln bemalen. Bezahlt wird nach dem Keramik-Stück, was ausgesucht wird. Los geht’s ab 9 Euro mit einer Fliesenkachel. Ein Besuch im „Layers“ muss vorab gebucht werden. Dafür gibt es Slots von zwei Stunden für eine Servicegebühr von rund 5 Euro. Die Inhaber Marian und Sophia erklären einmal alles Wichtige und dann geht’s direkt los. Neben dem Bemalen bieten die beiden auch hervorragenden Kaffee an und beraten jederzeit gerne. Das Studio ist sehr liebevoll eingerichtet. Die große Auswahl an Farben und Hilfsmitteln macht es gar nicht so einfach, sich zu entscheiden. Auf dem Instagram-Account des Studios gibt es Einblicke und Inspiration für Designs.
Hier finden Sie alle unsere Empfehlungen. Sollte Ihnen ein Tipp besonders gut gefallen, teilen Sie ihn gerne!
Ich wünsche Ihnen eine schöne Woche. Am kommenden Mittwoch schreibt Ihnen dann meine Kollegin Svenja Stühmeier.
Herzliche Grüße
Anna Niere
Redaktion: Jan Große Nobis
Lektorat: Maria Schubarth