Fotoreportage

„Komm’ erst mal rein, hier ist es warm“

Abends nach Hause zu fahren, zu Menschen, die Sicherheit schenken – das ist nicht selbstverständlich für alle Kinder und Jugendlichen. Die Notschlafstelle Münster hält für junge Erwachsene zwischen 16 und 21 Jahren jeden Abend die Türen offen. Sie bietet neben einem Bett, einer warmen Dusche und Essen auch Hilfe und Unterstützung in allen Lebenslagen an.

von Rosa Tägtmeyer • Redaktion: Sebastian Fobbe • Lektorat: Lisa Mensing • Fotos: Rosa Tägtmeyer
Der dunkle Flur des Sleep-In
Abgewiesen wird niemand: Das Sleep-In hält jeden Abend die Tür offen für Jugendliche aus Münster. Es gibt keine Voraussetzungen, die die Betroffenen erfüllen müssen. Es werden keine Fragen gestellt, es ist einfach jemand da.
Die Küche spiegelt sich im Spiegel
Im Sleep-In stehen nicht nur Betten – es gibt auch ein Bad und eine Küche. Das Wichtigste jedoch ist das Gespräch mit den Ansprechpersonen und anderen Betroffenen.
Das Sofa in der Wohnküche
Deutschlandweit sind etwa 37.000 Menschen unter 27 Jahren wohnungslos. Das hat zumindest eine Hochrechnung des deutschen Jugendinstituts ergeben. Zum Sleep-In in Münster kommen pro Jahr etwa 100 Jugendliche. Die Gründe sind vielfältig. Häufig sind familiäre Umstände eine Ursache.

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