Fotoreportage

Nach Hause telefonieren

Seit November kann man in Telefonzellen nur noch mit Telefonkarten zahlen. Am Montagsende schaltet die Telekom sie ganz ab. Bevor sie verschwinden, haben wir uns die letzten Exemplare in Münster noch einmal angesehen.

von Paula Götz • Fotos: Paula Götz
Telefonzelle, die von einem Busch umwuchert wird
An der Piusallee ist hinter dem Landeshaus eine Telefonzelle in einen Busch gewachsen – als wollte sie sich verstecken. Doch bis Februar wird das wohl nicht mehr gelingen.
Zeitungen liegen auf einer Ablage, darunter die Wähltasten einer Telefonzelle in Metalloptik
„Entschuldigung, zur Zeit gestört“: Zeitschriften liegen auf dem Telefonkasten, der Hörer hängt herunter, das Gerät ist defekt. Orte zum Wohlfühlen waren Telefonzellen noch nie. Diese hier stellt auf der Promenade an der Salzstraße.
Telefonzelle, die an einer Seite mit rosa Grafitti besprüht wurde
Um Menschen anzurufen, nutzt schon seit Jahren kaum noch jemand öffentliche Telefonzellen. Im Stadtgebiet sind nur einige Dutzend übrig geblieben. Diese hier an der Warendorf Straße (Ecke Zumsandestraße) hat immerhin als Graffiti-Leinwand eine Verwendung gefunden, aber auch das muss schon länger her sein.

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