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„Theaterarbeit hat auch eine politische Dimension“

Nach zehn Jahren hat das Theater Münster eine neue Generalintendantin bekommen. Katharina Kost-Tolmein hat Ulrich Peters abgelöst. Welche Ideen hat sie für das Haus? Ein Interview über Inklusion, Vielfalt auf der Bühne und die richtigen Themen für Münster.

von Constanze Busch • Lektorat: Antonia Strotmann • Fotos: Martina Pipprich und Nikolaus Urban

Frau Kost-Tolmein, eine aktuelle Studie über das Theater Münster heißt „Theater im Dornröschenschlaf“. Wie wollen Sie das Haus aufwecken?

Wir sind schon dabei. Meine Leitungskolleg:innen und ich setzen an vielen Hebeln an. Etwa beim Spielplan, den Stoffen, die wir auf die Bühne bringen. Bei der Zusammensetzung der Ensembles und bei der Frage: Wen laden wir ins Theater ein, wie inklusiv sind wir? Wir möchten auch Menschen ansprechen, die bisher nicht ins Theater finden. Menschen mit Behinderung zum Beispiel werden in der Kultur traditionell vernachlässigt. Im Mai wird es eine Open-House-Woche geben. Dann öffnen wir das Haus nachmittags, damit Menschen es kennenlernen können.

Also ist das Theater Münster schon wach?

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