Geflüchtete in Münster | Die LVM und die Nazis | Leevje

Müns­ter, 11. März 2022

Guten Tag,

es ist die drit­te Woche des Kriegs in der Ukrai­ne und die Schre­ckens­mel­dun­gen rei­ßen nicht ab. Sobald man das Radio oder den Fern­se­her anschal­tet, die Zei­tung auf­schlägt oder kurz aufs Han­dy schaut, stän­dig kon­su­mie­ren wir beun­ru­hi­gen­de Nach­rich­ten. Dafür hat sich inzwi­schen ein Name gefun­den: Doom­scrol­ling. Falls Sie das Wort gera­de nicht parat haben, Doom bedeu­tet „Unter­gang”.

Das Gan­ze schlägt vie­len Men­schen aufs Gemüt, denn die Flut von Nega­tiv­nach­rich­ten macht hilf­los und ohn­mäch­tig. Und das Doom­scrol­ling ver­ne­belt unse­re Sicht auf die Hoff­nungs­schim­mer, die trotz alle­dem immer wie­der aufleuchten. 

Aus Müns­ter kom­men Nach­rich­ten, die zuver­sicht­lich stim­men. Am Mitt­woch stimm­te etwa der Haupt­aus­schuss des Rats ein­stim­mig einer Beschluss­vor­la­ge zum Krieg in der Ukrai­ne zu, die den geflüch­te­ten Men­schen aus der Ukrai­ne Hil­fe und Schutz zusi­chert. Die Ver­wal­tung soll unbü­ro­kra­tisch und schnell Maß­nah­men ergrei­fen für die Ver­sor­gung und Unter­brin­gung der Geflüch­te­ten aus der Ukrai­ne. Die Stadt soll außer­dem den Bund und das Land Nord­rhein-West­fa­len bei der gere­gel­ten Ver­tei­lung von Geflüch­te­ten unter­stüt­zen, und sie will ihrer pol­ni­schen Part­ner­stadt Lub­lin unter die Arme greifen.

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