Blick in die Glasfaserkugel | Sind die Mülltonnen zu teuer? | Italien-Urlaub an der Hammer Straße

Müns­ter, 10. August 2021

Guten Tag,

Gün­ther Horst­mann hat­te sich schon gefreut, aber er hat­te sich zu früh gefreut. Auf sei­nen Glas­fa­ser­an­schluss, mit dem er im Herbst gerech­net hat­te, muss er nun doch noch etwas län­ger war­ten. Zwei Jah­re län­ger. Gün­ther Horst­mann heißt eigent­lich anders. Wir haben sei­nen Namen geän­dert, denn es soll hier nicht um den gehen, der sich beschwert hat, son­dern um den Breit­band­aus­bau in Müns­ter. Horst­mann wohnt in Nien­ber­ge, an einem soge­nann­ten wei­ßen Fleck. So nennt man die Orte, an denen die Inter­net­ver­bin­dung schlecht ist. Und was schlecht bedeu­tet, das bewer­ten die Men­schen mit den Anschlüs­sen nicht nach ihrem Gefühl, son­dern dar­über ent­schei­det ein Grenz­wert. Wenn an einer Adres­se weni­ger als 30 Mega­bit pro Sekun­de durch die Lei­tun­gen gehen, dann gilt das als ein wei­ßer Fleck.

Vor zwei Jah­ren gab es von die­sen Fle­cken in Müns­ter noch etwas mehr als 2.000. Sie ver­tei­len sich recht gleich­mä­ßig auf die äuße­ren Stadt­tei­le. Das ist hier auf einer Kar­te zu sehen. Inzwi­schen sind eini­ge der Punk­te ver­schwun­den, denn die Stadt­wer­ke haben im Mai 2020 ange­kün­digt, sie nach und nach zu besei­ti­gen. Im Herbst haben sie damit begonnen. 

Sie fin­den, sol­che Fens­ter nerven?

Wir auch. Aber einen ele­gan­te­ren Weg haben wir lei­der noch nicht gefun­den, um auch wei­ter­hin Arti­kel wie die­sen anbie­ten zu kön­nen – denn wir brau­chen dafür Ihre Unter­stüt­zung. Tes­ten Sie unser Ange­bot jetzt drei Mona­te lang für nur 5 Euro pro Monat!

RUMS 3 Mona­te zum hal­ben Preis lesen Schon Mit­glied? Hier ein­log­gen