Musik-Campus – Tag der offenen Fragen | Busticketpreise bleiben | Museumscard

Müns­ter, 1. Febru­ar 2022

Guten Tag,

am Wochen­en­de habe ich in alten Zei­tun­gen geblät­tert, zum Bei­spiel in der vom 31. Janu­ar 1772, dem Tag ges­tern vor genau 250 Jah­ren. Die Zei­tung hieß damals „Müns­ter­i­sches Intel­li­genz­blatt“, und sie war eher eine Art News­let­ter aus gericht­li­chen Bekannt­ma­chun­gen, Stel­len­an­zei­gen und ein paar Welt­nach­rich­ten, die es auf wun­der­sa­me Wei­se bis in die Pro­vinz geschafft hatten. 

Unter „Ver­misch­te Nach­rich­ten“ schrieb das Blatt, eine „woh­lerfah­re­ne Köchin“, die auch in der Lage sei, alle mög­li­chen ande­ren Auf­ga­ben im Haus­halt zu erle­di­gen („Waschen, Schlach­ten, Gärt­nern“), suche eine Anstel­lung. Sie kön­ne „sofort bei einer Herr­schaft gegen bil­li­ge Besol­dung in Dienst tre­ten“, heißt es in der Mel­dung. Und dann hat­te jemand noch irgend­wo in der Stadt etwas gefun­den. Auch das reich­te damals aus, um zu einer ver­misch­ten Nach­richt zu wer­den. „Wenn jemand einen gol­de­nen mit fei­nen Stei­nen besetz­ten Ring ver­misst, der kann sich beym hie­si­gen Herrn Stadt-Rich­ter mel­den“, schrieb die Zei­tung. Hin­ter den ver­misch­ten Neu­ig­kei­ten aus War­schau und Paris stand zum Schluss noch ein aller­letz­ter Satz: „Mor­gen ist auf hie­si­gem Hof­saal musi­ka­li­sche Akademie.“ 

Kulturelle Tupperparty

Tja, einen hie­si­gen Hof­saal müss­te man haben, dann könn­te man dort eine Aka­de­mie unter­brin­gen. Und damit sind wir schon wie­der in der Gegen­wart, denn genau das ist der Plan von Ober­bür­ger­meis­ter Mar­kus Lewe. Ges­tern Mor­gen schick­te sein Büro eine 27 Sei­ten lan­ge Lis­te mit Ant­wor­ten auf 65 Fra­gen der Par­tei­en zum Musik-Cam­pus an die Frak­tio­nen. Abends lud Lewe die Frak­ti­ons­spit­zen und die poli­ti­schen Fach­leu­te zu einer kul­tu­rel­len Tup­per­par­ty ein, auf der nur ein Pro­dukt zur Aus­wahl stand: der Musik-Campus. 

Mar­kus Lewe hoff­te da noch, dass der Rat am Mitt­woch nächs­ter Woche beschlie­ßen wür­de: Müns­ter möch­te den Cam­pus haben. Doch das wird nun nicht passieren. 

Das Rat­haus­bünd­nis aus Grü­nen, SPD und Volt ver­schick­te heu­te Nach­mit­tag eine Pres­se­mit­tei­lung mit der Über­schrift: „Musik-Cam­pus – The­ma muss seriö­ser dis­ku­tiert wor­den.“ Dar­in steckt schon das Urteil über Mar­kus Lewes Ant­wor­ten-Kata­log. Die Ent­schei­dung müs­se „gut durch­dacht“ und „in allen Aspek­ten aus­führ­lich dis­ku­tiert wor­den sein“, schreibt das Bünd­nis. In dem Papier des Ober­bür­ger­meis­ters blie­ben wei­ter wesent­li­che Fra­ge offen – zum Betrei­ber­kon­zept, zu den finan­zi­el­len Rah­men­be­din­gun­gen und zu den Aus­wir­kun­gen des Baus auf die Umwelt. 

Liest man Mar­kus Lewes Ant­wor­ten der Rei­he nach, ver­fes­tigt sich tat­säch­lich vor allem ein Ein­druck: Das Fun­da­ment des Pro­jekts ist gegos­sen aus Optimismus. 

Es fängt schon an mit der Zusa­ge der Lan­des­re­gie­rung, noch in den weni­gen Wochen vor der Wahl eine Ent­schei­dung zu tref­fen. Hat die Lan­des­re­gie­rung das tat­säch­lich ver­spro­chen? Das NRW-Kul­tur­mi­nis­te­ri­um bie­te es an, schreibt Mar­kus Lewe. Inter­es­sant wäre, in wel­cher Form das Land die­ses Ange­bot unter­brei­tet hat. Hat irgend­wer aus dem Minis­te­ri­um, im bes­ten Fall die Minis­te­rin, bei irgend­ei­ner Gele­gen­heit gesagt: „Wir könn­ten vor der Wahl eine Kabi­netts­vor­la­ge machen?“ Oder hat die Stadt eine Zusa­ge, viel­leicht sogar eine schrift­li­che? Wie ver­bind­lich das Ange­bot des Minis­te­ri­ums ist, geht aus Lewes Ant­wort nicht hervor. 

Und wie ver­bind­lich wäre so ein Beschluss, falls es nach der Wahl eine neue Lan­des­re­gie­rung gibt? „Die Stadt geht davon aus, dass ein sol­cher Kabi­netts­be­schluss auch nach der Land­tags­wahl NRW im Mai die­ses Jah­res wei­ter Bestand hat und Kon­ti­nui­tät für das Pro­jekt bedeu­tet“, schreibt Lewe. Die Stadt geht davon aus. Gut, aber auf wel­cher Grund­la­ge? Ist das eine Hoff­nung des Ober­bür­ger­meis­ters? Oder hat die Stadt schon Gesprä­che mit den Par­tei­en geführt, die nach der Wahl die Regie­rung stel­len könn­ten? So vie­le kom­men ja nicht in Frage. 

Nicht so viele Luftschlösser

War­um braucht es den Beschluss des Rates über­haupt noch vor der Wahl? Die Pla­nun­gen lau­fen seit über fünf Jah­ren. Der Rat hat schon im Okto­ber 2019 „sei­nen aus­drück­li­chen Wil­len zur Errich­tung eines Musik-Cam­pus“ erklärt. Im Haus­halt ste­hen seit­dem 45 Mil­lio­nen Euro. 

Die Bezirks­re­gie­rung hat gera­de ges­tern in einer Pres­se­mit­tei­lung zu Müns­ters Haus­halt ange­mahnt, die Stadt sol­le – das sind mei­ne Wor­te – nicht so vie­le Luft­schlös­ser bau­en. Die Behör­de for­mu­liert es so: „Die Bezirks­re­gie­rung weist dar­auf hin, dass sich die Inves­ti­ti­ons­pla­nung zukünf­ti­ger Haus­hal­te ver­stärkt auf rea­lis­tisch von der Ver­wal­tung zu bewäl­ti­gen­de Maß­nah­men­pa­ke­te aus­rich­ten soll­te.“ Das ist eine deut­li­che Ansage. 

Die Stadt wür­de sich dar­über nun wie­der hin­weg­set­zen, wenn sie es so machen wür­de, wie Mar­kus Lewe es vor­schlägt. Dann wür­de sie in den Haus­halts­ent­wurf für das nächs­te Jahr wei­te­re 25 Mil­lio­nen Euro schrei­ben, die im Prin­zip nur ein finan­zi­el­ler To-do-Zet­tel wären. Das Geld wür­de man in den nächs­ten Jah­ren gar nicht brauchen. 

Rei­chen also die 45 Mil­lio­nen Euro im Haus­halt nicht aus, um deut­lich zu machen, dass die Stadt es ernst meint? Und könn­te nicht erst ein­mal das Land eine ver­bind­li­che Zusa­ge geben, bevor die Stadt dann den nächs­ten Schritt macht?

Lewe ant­wor­tet auf die­se Fra­ge. Aber so rich­tig ant­wor­tet er doch nicht. Er schreibt, mit dem Beschluss der Lan­des­re­gie­rung wol­le man mög­lich machen, dass der Bau- und Lie­gen­schafts­be­trieb, also das Immo­bi­li­en­un­ter­neh­men des Lan­des, aus­nahms­wei­se auch für die Stadt Müns­ter bau­en dür­fe. Das sehen die Pla­nun­gen vor. Aber: „Die­se Son­der­re­ge­lung kann nur grei­fen, wenn das Pro­jekt Musik-Cam­pus ein Vor­ha­ben von Lan­des­in­ter­es­se ist und bei­de Part­ner hin­ter die­sem ste­hen“, schreibt Lewe. Die Rei­hen­fol­ge der Beschlüs­se zu ändern – also erst ent­schei­det das Land, dann die Stadt – sei „inso­fern nicht mög­lich”. Viel­leicht erken­nen Sie irgend­wo in die­sem Absatz eine Begrün­dung, die das Wört­chen „inso­fern” recht­fer­tigt. Ich sehe sie nicht. 

Das größte Fragezeichen

Das Land braucht ein neu­es Gebäu­de für sei­ne Musik­hoch­schu­le, die Uni­ver­si­tät soll einen Kon­gress-Saal bekom­men. Das alles soll zu gro­ßen Tei­len auf ein Grund­stück gebaut wer­den, das dem Land gehört. Ist das für das Land nicht von aus­rei­chen­dem Inter­es­se? Zu dem Beschluss aus dem Jahr 2019 steht auch noch im Koali­ti­ons­ver­trag des Rat­haus­bünd­nis­ses, dass man den Musik-Cam­pus möch­te, wenn er denn finan­zier­bar ist. 

Nur ist er das über­haupt? Hier steht das wohl größ­te Fra­ge­zei­chen. Die bis­he­ri­gen Anga­ben in der Beschluss­vor­la­ge, über die am nächs­ten Mitt­woch ent­schie­den wer­den soll­te, sind vage. 70 Mil­lio­nen Euro will die Stadt danach selbst auf­brin­gen. Knapp 32 Mil­lio­nen sol­len durch För­der­pro­gram­me und pri­va­te Spen­den zusam­men­kom­men. Die Stadt hat­te in ihrem Papier eini­ge För­der­pro­gram­me genannt, die in Fra­ge kom­men könn­ten. Ob das tat­säch­lich der Fall ist, lässt sich vor der Bewil­li­gung aller­dings schwer abschätzen.

Blie­ben noch die Pri­vat­spen­den. Um Zusa­gen hät­te man sich bemü­hen kön­nen. Hat man das getan? Lewe schreibt: „Es ist davon aus­zu­ge­hen, dass Idee und Pro­jekt des Musik-Cam­pus pri­va­te finan­zi­el­le Zusa­gen ver­zeich­nen wird, wenn die Pla­nung kon­kre­ter wird und sich der Rat für das Pro­jekt und sei­nen Stand­ort aus­ge­spro­chen hat.“ Das klingt wie: Noch haben wir keine.

Mar­kus Lewe wirbt seit über fünf Jah­ren für das Pro­jekt. Es gibt eine flam­men­de Web­site, die den Musik-Cam­pus so gefühls­be­tont anpreist, dass man den­ken könn­te, er steht längst an der Hit­torf­stra­ße. Es sind dut­zen­de, über­wie­gend begeis­ter­te Zei­tungs­ar­ti­kel erschie­nen. Und es exis­tiert ein Gut­ach­ten, das auf 175 Sei­ten sogar schon die Bele­gungs­zei­ten der Pro­be­räu­me durchdekliniert. 

Warum gibt es keine Zusage?

Unter­neh­men oder Pri­vat­per­so­nen mit Geld und einer gewis­sen Affi­ni­tät zur Kul­tur müss­ten eigent­lich schon mit­be­kom­men haben, dass die Stadt so ein Pro­jekt plant. Und sie müss­ten wis­sen, dass alles an der Finan­zie­rung schei­tern könn­te. Hat sich von die­sen Men­schen noch nie­mand gemeldet?

War­um gibt es nicht Zusa­gen für wenigs­tens ein paar Mil­lio­nen, die bele­gen könn­ten: Das alles ist nicht voll­kom­men aus der Luft gegrif­fen? Man kann Zusa­gen auch unter dem Vor­be­halt geben, dass der Musik-Cam­pus tat­säch­lich an der Hit­torf­stra­ße gebaut wird. Und man kann sagen: „Unse­ren Namen bit­te noch nicht nen­nen.“ Dann müss­te sich nie­mand aus der Deckung wagen. War­um gibt es so etwas noch nicht? 

Viel­leicht hat Mar­kus Lewe eine gute Ant­wort auf die­se Fra­ge, aber in sei­nem Papier nennt er sie nicht. Er ver­rät aller­dings, was pas­sie­ren wird, wenn die Stadt das Geld nicht zusam­men­be­kommt. Dann erge­be sich „eine neue Sach­la­ge, auf deren Grund­la­ge die Ver­wal­tung eine ent­spre­chen­de Berichts- und Beschluss­vor­la­ge erstel­len würde“. 

Was bedeu­tet das? Wäre das Pro­jekt dann geschei­tert? Gäbe es noch eine letz­te ande­re Chan­ce, die 32 Mil­lio­nen Euro zusammenzubekommen?

Auf Sei­te 15 des Fra­gen­ka­ta­logs schreibt Lewe in einer Ant­wort: „Es wird defi­ni­tiv kein Kon­zept erar­bei­tet wer­den, was dazu füh­ren wür­de, Müns­ter in die Haus­halts­si­che­rung zu brin­gen.“ In ande­ren Wor­ten: in den finan­zi­el­len Ruin.

Aber was wür­de pas­sie­ren, wenn der Rat die­ses gro­ße und pres­ti­ge­träch­ti­ge Pro­jekt auf den Weg brin­gen wür­de, und dann ergä­ben sich die finan­zi­el­len Pro­ble­me erst spä­ter? Wür­de die Stadt ihr „Jahr­hun­dert­prop­jekt“ tat­säch­lich schul­ter­zu­ckend ver­wer­fen und sagen: „Wir haben’s ver­sucht, aber es hat nicht sol­len sein“?

Oder hie­ße es dann: „Jetzt sind wir schon so weit gekom­men. Soll es wirk­lich an den paar Mil­li­ön­chen schei­tern, die es nun mehr kos­tet?“ Je wei­ter das Pro­jekt vor­an­schrei­tet, des­to schwe­rer wird die Ent­schei­dung, es doch noch zu stoppen. 

Optimistische Rechnungen

Dass die Kos­ten im Ver­lauf der nächs­ten Jah­re einen Sprung machen wer­den, ist nicht unwahr­schein­lich. Bau­en soll den Cam­pus zwar der Bau- und Lie­gen­schafts­be­trieb des Lan­des, der mit Pro­jek­ten die­ser Grö­ßen­ord­nung Erfah­rung hat – so steht es in Lewes Kata­log. Das wür­de das Risi­ko sen­ken, dass die Stadt sich über­neh­men und ein ähn­li­ches Deba­kel erle­ben könn­te wie beim Bau der Mathilde-Anneke-Gesamtschule. 

Ande­rer­seits steckt auch in der Pro­gno­se der Bau­kos­ten viel Opti­mis­mus. Eine Fra­ge lau­tet, ob der Bau- und Lie­gen­schafts­be­trieb nicht davon aus­ge­hen müs­se, dass die Prei­se in der vier­jäh­ri­gen Bau­zeit zwi­schen 2027 und 2030 deut­lich schnel­ler stei­gen wer­den als um die 16 Pro­zent, die der Lan­des­be­trieb sei­nen Berech­nun­gen für den gesam­ten Zeit­raum zugrun­de legt (Zei­le 8). 

Die Ent­wick­lung der Bau­prei­se in den ver­gan­ge­nen vier Jah­ren hat durch­aus Ähn­lich­keit mit einer begin­nen­den Coro­na­wel­le. Allein zwi­schen Novem­ber 2020 und Novem­ber 2021 ist der Bau eines Wohn­hau­ses laut dem Sta­tis­ti­schen Bun­des­amt um 14,4 Pro­zent teu­rer gewor­den. So etwas gab es zuletzt vor 50 Jah­ren. Mar­kus Lewe schreibt: „Wie sich der Bau­preis­in­dex in den kom­men­den Jah­ren ent­wi­ckelt, lässt sich nicht sicher pro­gnos­ti­zie­ren, dass er nicht dau­er­haft auf dem exor­bi­tan­ten Niveau der letz­ten 2 Jah­re ver­bleibt, wird hier unterstellt.“

Fach­leu­te gehen zwar tat­säch­lich davon aus, dass die Ent­wick­lung nicht mehr lan­ge anhal­ten wird. Aber bei momen­tan zwei­stel­li­gen Wachs­tums­ra­ten im Jahr anzu­neh­men, dass am Ende schon alles gut wer­den wird, ist viel­leicht doch etwas wenig. Schon in den opti­mis­ti­schen Berech­nun­gen des Lan­des machen die Preis­stei­ge­run­gen über 33 Mil­lio­nen Euro aus, also mehr als zehn Pro­zent der 286 Mil­lio­nen Euro Gesamt­kos­ten. Hät­te man meh­re­re Sze­na­ri­en zei­gen müssen?

Das hät­te zur Fol­ge gehabt, dass man dar­über spre­chen müss­te, was der Cam­pus im schlech­tes­ten Fall kos­ten könn­te. Und dann wür­de das Fun­da­ment aus Opti­mis­mus brö­ckeln. Offen­bar soll das nicht pas­sie­ren. Bis zum Bau wer­de noch viel Zeit ver­ge­hen, aus Sicht der Ver­wal­tung sei kein „Pes­si­mis­mus i.S. des Pla­nungs­fort­gangs für ein für Müns­ter sehr bedeu­ten­des und wich­ti­ges Kul­tur- und Stadt­ent­wick­lungs­pro­jekt ange­zeigt“, schreibt Lewe. 

Der Satz bezieht sich auf die Situa­ti­on des städ­ti­schen Haus­halts, der sich in einer so ekla­tan­ten Schief­la­ge befin­det, dass die Stadt ihn schon seit Jah­ren mit Mühe, Not und den Rück­la­gen aus guten Zei­ten aus­glei­chen muss. Doch lan­ge wird das nicht mehr gehen. Im Okto­ber rech­ne­te die Käm­me­rin vor, dass die Rück­la­gen Ende 2025 auf­ge­braucht sein wer­den. Und ab da wer­den auch noch die Coro­na-Belas­tun­gen die Schief­la­ge ver­schlim­mern. Bis­lang sind sie im Haus­halt durch einen Buchungs­trick unsichtbar. 

„Nein – nicht per se“

Wie aber schätzt Mar­kus Lewe die Situa­ti­on ein? Im aktu­el­len Haus­halt wären die zusätz­li­chen lau­fen­den Kos­ten für den Musik-Cam­pus „nicht abbild­bar“, schreibt er. Aber: „Es ist zu erwar­ten, dass sich die wirt­schaft­li­che Situa­ti­on in den nächs­ten Jah­ren wie­der ver­bes­sern wird.“ Wor­auf sich die­se Erwar­tung stützt, ver­rät er nicht. 

Es blei­ben wei­te­re Unbe­kann­te. „Die lang­fris­ti­gen Kos­ten, die durch den Betrieb des Musik-Cam­pus (…) letzt­lich ent­ste­hen wer­den, wer­den unter ande­rem vom gewähl­ten Betriebs­mo­dell abhän­gen“, schreibt Lewe. Dabei geht es um die Fra­ge, ob der Cam­pus eine Inten­danz bekom­men soll, ein Kura­to­ri­um oder ein­fach eine Geschäfts­füh­rung. Die Kos­ten lie­ßen sich noch nicht seri­ös abschät­zen, so Lewe. Aber wenn das Betriebs­mo­dell sie so sehr beein­flusst, dann hängt an ihm auch die Ent­schei­dung für oder gegen den Musik-Campus. 

Soll­ten die Par­tei­en im Rat vor der Abstim­mung nicht wenigs­tens eine gro­be Vor­stel­lung davon bekom­men, wel­che Fol­gen die­se Ent­schei­dung haben könnte?

Mit ande­ren Fra­gen ist es ähn­lich, zum Bei­spiel mit denen zu den Aus­wir­kun­gen des Baus auf die Umwelt. Was wird zum Bei­spiel aus dem Arz­nei­pflan­zen­gar­ten, der auf dem Bau­grund­stück liegt? Eine „Beein­träch­ti­gung und Inan­spruch­nah­me des Apo­the­ker­gar­tens kann zum jet­zi­gen Zeit­punkt (…) nicht aus­ge­schlos­sen wer­den“, schreibt Lewe. An ande­rer Stel­le heißt es: „Ein Ein­griff in die­se gestal­te­te Frei­raum­kon­zep­tio­nie­rung ist zum jet­zi­gen Zeit­punkt gleich­wohl als wahr­schein­lich ein­zu­schät­zen.“ Und ist es sicher, dass die Bau­fahr­zeu­ge den Gar­ten nicht vor­ab schon beschä­di­gen? „Nein – nicht per se“, schreibt Lewe. 

Wird das Pro­blem sich lösen las­sen? Oder kann der Musik-Cam­pus auch dar­an schei­tern? Es blei­ben vie­le offe­ne Fra­gen, die sich in einer Woche nicht beant­wor­ten las­sen wer­den. In der Pres­se­mit­tei­lung kün­digt das Rats­bünd­nis an, das The­ma Musik-Cam­pus am nächs­ten Mitt­woch im Rat von der Tages­ord­nung zu neh­men. Den Zeit­raum bis zu einer spä­te­ren Ent­schei­dung wol­le man für die Klä­rung der offe­nen Fra­gen nut­zen und für eine brei­te Dis­kus­si­on. Auch die zen­tra­le Fra­ge bleibt damit wei­ter­hin offen. Im letz­ten Satz heißt es: „Die­se Ver­ta­gung ist kei­ne Vor­ent­schei­dung für oder gegen den Musik-Campus.“ 

Nach­trag:

Wir haben oben nach­träg­lich einen Link zur Lis­te der Ant­wor­ten von Mar­kus Lewe auf die 65 Fra­gen der Par­tei­en ein­ge­fügt. Aber Sie müs­sen den Link oben im Text nicht suchen. Die Ant­wor­ten fin­den Sie hier.

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In aller Kürze

+++ Bus­ti­ckets wer­den im Som­mer doch nicht teu­rer, wie die Stadt­wer­ke es sich eigent­lich gewünscht hat­ten, um den Infla­ti­ons­ver­lust aus­zu­glei­chen. Nach unse­ren Infor­ma­tio­nen hat das Rat­haus­bünd­nis aus SPD, Grü­nen und Volt sich dar­auf ver­stän­digt, die Prei­se sta­bil zu hal­ten und den Stadt­wer­ken statt­des­sen einen Zuschuss aus dem städ­ti­schen Haus­halt zu gewäh­ren, um die Ein­nah­me­aus­fäl­le zu kom­pen­sie­ren. Mit­tel­fris­tig will das Bünd­nis die Park­ti­ckets auf den städ­ti­schen Park­plät­zen teu­rer machen. Die Finan­zie­rung soll den Ein­stieg in das 365-Euro-Ticket ebnen, das dann im nächs­ten Jahr kom­men könn­te. Die Stadt­wer­ke woll­ten die Prei­se ursprüng­lich ab dem 1. August um durch­schnitt­lich 2,66 Pro­zent anhe­ben. In der Rats­sit­zung im Dezem­ber hat­te das Bünd­nis sich nicht eini­gen könn­ten. Mor­gen Nach­mit­tag plant das Bünd­nis dazu eine Pressekonferenz. 

Kor­rek­tur: In einer frü­he­ren Ver­si­on schrie­ben wir, das Rat­haus­bünd­nis pla­ne, die Park­ti­ckets in Müns­ters Park­häu­sern teu­rer zu machen. Es geht hier aber um Park­plät­ze. Par­ken dort soll genau­so teu­er wer­den wie in den Parkhäusern.

+++ Die Stadt­ver­wal­tung darf jetzt Gen­der-Stern­chen ver­wen­den. Das Kom­mu­ni­ka­ti­ons­amt macht das in sei­ner Pres­se­mit­tei­lung dazu auch gleich, mög­li­cher­wei­se zum ers­ten Mal, aller­dings auch nur ein­mal. In der nächs­ten Ver­öf­fent­li­chung geht’s mit dem gene­ri­schen Mas­ku­li­num wei­ter, dann heu­te mit „Müns­te­ra­nern und Müns­te­r­a­ne­rin­nen“. Damit kommt das Kom­mu­ni­ka­ti­ons­amt genau dem Beschluss nach, den der Gleich­stel­lungs­aus­schuss der Stadt in der ver­gan­ge­nen Woche getrof­fen hat. Es geht näm­lich um eine soge­nann­te Kann-Bestim­mung. Alles kann, nichts muss sozu­sa­gen. Die West­fä­li­schen Nach­rich­ten dage­gen müs­sen das Wort „Münsteraner*innen“ wei­ter­hin in Anfüh­rungs­stri­che set­zen. Ich lei­der auch, denn sonst wird mir der Stern raus­re­di­giert und durch einen Dop­pel­punkt ersetzt. Die Zei­tung zitiert den CDU-Rats­herrn Meik Bruns mit dem Satz: „Eine gefühl­te Mehr­heit in der Stadt lehnt den Gen­der­stern ab.“ Eine gefühl­te Mehr­heit hat im Gleich­stel­lungs­aus­schuss auch dage­gen gestimmt. Aber am Ende hat’s lei­der doch nicht gereicht, denn die gezähl­te Mehr­heit war drei Stim­men größer.

Engagement in Münster: Unsere Interviews aus der RUMS-Hütte zum Nachlesen

Im Rah­men unse­rer Mar­ke­ting­ak­tio­nen auf dem X-MS-Markt in Müns­ter haben wir Men­schen vor­ge­stellt, die sich in der Stadt enga­gie­ren. Lei­der konn­ten wir die­se Gesprä­che wegen der Coro­­na-Beschrän­­kun­­­gen nicht vor Publi­kum füh­ren. Aber wir haben sie für Sie auf­ge­nom­men und ver­öf­fent­li­chen sie nun nach und nach in gekürz­ter Ver­si­on als schrift­li­che Inter­views.

Vier die­ser Inter­views (#1 Haus der Woh­nungs­lo­sen­hil­fe, #2 Müns­­ter-Tafel, #3 Anti Rost Müns­ter und #4 Haus Tho­mas) fin­den Sie auf die­ser Sei­te. Heu­te schal­ten wir das fünf­te für Sie frei. Unse­re Mit­ar­bei­te­rin Eva Strehlke hat mit Timo Blaszc­zyk von „Ein Ruck­sack voll Hoff­nung“ dar­über gespro­chen, wie der Ver­ein bedürf­ti­ge Men­schen mit Din­gen des täg­li­chen Lebens ver­sorgt. Und dar­über, war­um er fin­det, dass Zeit und Offen­heit noch wich­ti­ger als Geld­spen­den sind. Das Inter­view fin­den Sie hier. Das sechs­te Inter­view aus unse­rer Rei­he bekom­men Sie nächs­te Woche von uns. Wir ver­lin­ken es dann wie­der an die­ser Stel­le für Sie.

Corona-Update

+++ Min­des­tens 1.578 Kin­der und Jugend­li­che an Müns­ters Schu­len kön­nen durch die Pan­de­mie nicht am Unter­richt teil­neh­men. Bei 822 von ihnen wur­de eine Coro­na­in­fek­ti­on nach­ge­wie­sen, 723 sind als Kon­takt­per­so­nen in Qua­ran­tä­ne. Wenn Sie nach­ge­rech­net haben, haben Sie gemerkt: Da feh­len noch 33. War­um sie nicht zur Schu­le gehen kön­nen, geht aus der Tabel­le des Schul­mi­nis­te­ri­ums (Müns­ter steht auf Sei­te 87) nicht her­vor. Es feh­len pan­de­mie­be­dingt außer­dem 86 Lehr­kräf­te, 37 von ihnen wegen einer bestä­tig­ten Infek­ti­on. Die Zah­len datie­ren wegen der ver­zö­ger­ten Mel­de­ket­te wie immer von Mit­te letz­ter Woche. Tat­säch­lich dürf­ten es noch eini­ge Fäl­le mehr sein, denn nicht alle Schu­len haben dem Schul­mi­nis­te­ri­um ihre Zah­len gemeldet.

+++ Wir haben außer­dem noch Rück­mel­dun­gen von Kita-Eltern bekom­men, am Frei­tag hat­ten wir über das The­ma schon geschrie­ben. Aus einer Kita hören wir, die Situa­ti­on sei in Ord­nung. Alle Grup­pen sei­en noch offen, und bis­lang sei kein Fall offi­zi­ell bestä­tigt. Aller­dings sei unter den Eltern min­des­tens ein bekann­ter Coro­na­fall. Im Janu­ar konn­ten die Kin­der zudem drei Wochen lang nicht im gewohn­ten Umfang betreut wer­den, weil wegen ande­rer Erkran­kun­gen Per­so­nal fehl­te. Die Eltern muss­ten ihre Kin­der schon um 14 oder 15 Uhr abho­len. Auch in der zwei­ten Kita sei die Lage „noch ruhig“. Eine Betreue­rin, die in meh­re­ren Grup­pen gear­bei­tet habe, sei nun mit dem Coro­na­vi­rus infi­ziert. Die Kin­der aus den betrof­fe­nen Grup­pen müs­sen drei­mal pro Woche einen Test machen. Bis­her sind bei ihnen offen­bar kei­ne Infek­tio­nen fest­ge­stellt worden.

+++ Zu den Zah­len für die gan­ze Stadt: Ein 82-jäh­ri­ger Mann ist nach einer Coro­na­in­fek­ti­on im Kran­ken­haus gestor­ben, mel­det die Stadt. Damit erhöht sich die Zahl der an oder mit Covid gestor­be­nen Men­schen in Müns­ter auf 149. Die Wochen­in­zi­denz sinkt wie­der leicht auf 1.037 nach 1.199 am Mon­tag. Aktu­ell gel­ten 5.740 Men­schen in der Stadt als infiziert. 

Unbezahlte Werbung

Wenn Sie sich ger­ne Aus­stel­lun­gen anse­hen, dann ken­nen Sie sicher die Tricks. Im Muse­um für Kunst und Kul­tur am Dom­platz zum Bei­spiel: zwei­ter Frei­tag im Monat, von 18 bis 24 Uhr frei­er Ein­tritt. Aber es gibt noch einen Trick, der zwar nicht ganz kos­ten­los ist, aber in 17 Muse­en des Land­schafts­ver­ban­des West­fa­len-Lip­pe und in den 14 Muse­en des Land­schafts­ver­ban­des Rhein­land gül­tig: Das ist die Muse­ums­card. Für Ein­zel­per­so­nen kos­tet sie 30 Euro, für alle, die noch zur Schu­len gehen oder stu­die­ren, 10 Euro. Auf die Vari­an­te „Ich & Du“ kön­nen Sie Ihren Namen ein­tra­gen und bei jedem Besuch eine zwei­te Per­son mit­neh­men. Die Kar­ten bekom­men Sie an der Muse­ums­kas­se oder im Online­shop.

Drinnen und Draußen

Afri­ka­ni­sche Kunst und ein Hor­ror-Klas­si­ker. Johan­ne Burk­hardt hat in den Ver­an­stal­tungs­ka­len­der geschaut. Hier sind ihre Empfehlungen. 

+++ Das Ver­hält­nis von afri­ka­ni­scher und euro­päi­scher Kunst ist kom­pli­ziert: Afri­ka­ni­sche Kunst, die in euro­päi­schen Muse­en hängt, ist häu­fig Raub­kunst aus der Kolo­ni­al­zeit. Und Künst­ler wie Picas­so oder Matis­se bedien­ten sich an der For­men­spra­che afri­ka­ni­scher Mas­ken und Skulp­tu­ren. Die neue Aus­stel­lung im Picas­so Muse­um „Schwar­ze Moder­ne – Afri­ka und die Avant­gar­de“ reflek­tiert die­se Bezie­hung und zeigt afri­ka­ni­sche Gegen­warts­kunst indi­ge­ner Künstler:innen. Fazit: Moder­ne Kunst, wie wir sie ken­nen, wäre ohne afri­ka­ni­sche Kunst nicht denk­bar. Sehen kön­nen Sie die Wer­ke bis zum ers­ten Mai.

+++ Haben Sie Lust, sich zu gru­seln? Das Thea­ter Müns­ter zeigt ab Frei­tag den Hor­ror-Klas­si­ker Fran­ken­stein, des­sen Ent­ste­hungs­ge­schich­te übri­gens selbst einen Roman wert ist: Weil ein Vul­kan­aus­bruch 1815 den Him­mel ver­dun­kelt und das Wet­ter in Euro­pa dar­auf­hin ziem­lich beschei­den ist, ver­schanzt sich eine Grup­pe Intel­lek­tu­el­ler in einer Vil­la am Gen­fer­see. Zum Zeit­ver­treib ver­an­stal­tet die Grup­pe einen klei­nen Schreib­wett­be­werb. Die Gewin­ne­rin: Mary Shel­ley mit „Fran­ken­stein oder der moder­ne Pro­me­theus“. Nicht lesen, aber sehen kön­nen Sie die Pre­mie­re des Thea­ter­stücks am Frei­tag um 19:30 Uhr im klei­nen Haus. Ein paar Tickets kön­nen Sie noch hier ergat­tern. Aber kei­ne Sor­ge: Nach der Pre­mie­re gibt es noch vie­le wei­te­re Ter­mi­ne.

Am Frei­tag kommt wie­der Post von Con­stan­ze Busch. Haben Sie bis dahin eine gute Woche. 

Herz­li­che Grüße

Ralf Hei­mann

Mit­ar­beit: Johan­ne Burk­hardt, Con­stan­ze Busch

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PS

Vie­le Men­schen ver­ste­hen E-Scoo­ter ein­fach falsch. Sie sind abends unter­wegs, haben etwas zu viel getrun­ken, und dann den­ken sie: Ich gehe auf Num­mer sicher, las­se das Auto ste­hen und neh­me mir einen Rol­ler. Die­se Fahr­ten enden dann aller­dings oft im Kran­ken­haus, auf der Poli­zei­wa­che oder für den Füh­rer­schein der jewei­li­gen Per­son im Nor­den Schles­wig-Hol­steins. Man kann den Men­schen das Pro­blem anschei­nend nicht so erklä­ren, dass sie es ver­ste­hen, des­we­gen greift der E-Scoo­ter-Anbie­ter Bolt jetzt zum Äußers­ten. Wer sich don­ners­tags bis sonn­tags zwi­schen 22 und 5 Uhr über die App einen Rol­ler frei­schal­ten möch­te, erlebt eine böse Über­ra­schung. Es erscheint ein Video­spiel. Und die­ses Spiel – das wäre mei­ne Ver­mu­tung – hat auf vie­le eine so abschre­cken­de Wir­kung, dass sie das Han­dy gleich wie­der genervt in die Tasche ste­cken und sich ein Taxi neh­men. Funk­tio­nie­ren soll es aller­dings anders. Das Spiel misst die Reak­ti­ons­zeit und schätzt dann ab, ob es den Rol­ler frei­schal­ten kann. Für den Scoo­ter-Anbie­ter ist das immer dann ärger­lich, wenn die App sich dage­gen ent­schei­det, denn dann geht Umsatz ver­lo­ren. Aber auch für die­ses Pro­blem gibt es eine Lösung. Man bräuch­te ein gutes Spiel, ein rich­tig gutes – ein Spiel, in dem man ange­trun­ken ver­sin­ken kann, ohne dass man merkt, wie die Zeit ver­geht. Das wäre sowohl im Sin­ne der Scoo­ter-Anbie­ter als auch der Ver­kehrs­si­cher­heit. Man wäre irgend­wann plötz­lich wie­der nüch­tern. Es wäre selt­sa­mer­wei­se wie­der hell, und man könn­te nüch­tern und unbe­sorgt mit dem Rol­ler nach Hau­se fahren.


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