Immer Ärger mit dem Rechtsstaat | Fahrradstraßen | Stadt duldet Gehwegparken

Guten Tag,

juris­ti­sche Ent­schei­dun­gen sind manch­mal schwer zu ver­ste­hen. So ist es auch im Fall eines Man­nes aus Müns­ter, der mög­li­cher­wei­se ein Mör­der ist, der aber in der ver­gan­ge­nen Woche aus der Unter­su­chungs­haft ent­las­sen wur­de und nun wie­der in Frei­heit lebt. Die Bild-Zei­tung ver­folgt den Fall mit dem für sie typi­schen Popu­lis­mus. Am Mon­tag titel­te sie, nach­dem eine Repor­te­rin den Mann in einem Klein­gar­ten in Müns­ter ent­deckt hat­te: „Hier erholt sich ein mut­maß­li­cher Mör­der in sei­ner Lau­be.“ Sol­che Berich­te füh­ren die ver­meint­lich hilf­lo­se Jus­tiz vor. Seht her, da sitzt ein gefähr­li­cher Mensch in sei­nem Lie­ge­stuhl, und der zahn­lo­se Rechts­staat schaut taten­los zu. Unge­fähr so lau­tet die Bot­schaft. In die­sem Fall hät­te zwar eini­ges bes­ser lau­fen kön­nen, und wahr­schein­lich sind Pan­nen pas­siert. Aber es ist wie so oft: Schaut man ein wenig genau­er hin, sieht alles doch etwas anders aus. 

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