Lewe bleibt | Schnitt durch die Mitte | Der Abend der Stichwahl

Müns­ter, 28. Sep­tem­ber 2020

Guten Tag,

gegen 19.30 Uhr dürf­te es span­nend wer­den, sag­te Jochen Tem­me, der Mode­ra­tor des Wahl­abends, am Sonn­tag gegen 18 Uhr in der Bür­ger­hal­le des his­to­ri­schen Rat­hau­ses. Die Wahl­lo­ka­le hat­ten soeben geschlos­sen. Das Ergeb­nis stand fest. Es muss­te nur noch aus­ge­zählt wer­den. Tem­me skiz­zier­te den Zeit­plan. Um 20 Uhr wer­de das End­ergeb­nis wohl hof­fent­lich fest­ste­hen, sag­te er. Doch dann war um 19.15 Uhr schon alles gelau­fen. Der Amts­in­ha­ber Mar­kus Lewe (CDU) hat­te wie­der gewonnen. 

Lewe stand kurz hin­ter dem Ein­gang der Bür­ger­hal­le, umringt von Men­schen und Mikro­fo­nen. Er hat­te knapp 7.000 Stim­men mehr bekom­men als sein Gegen­kan­di­dat Peter Todes­ki­no (Grü­ne). Es war ein knap­pes Ergeb­nis. Eine Repor­te­rin frag­te Lewe, ob er gezit­tert habe. Er ant­wor­te­te: „Ich hab’s am Anfang gar nicht ange­guckt.“ Und dann sag­te er: „Am Ende zählt das Ergebnis.“ 

Das ist ein inter­es­san­ter Satz, denn natür­lich, Mar­kus Lewe hat die Ober­bür­ger­meis­ter-Wahl gewon­nen. Aber was genau ist das Ergeb­nis die­ser Wahl? Die­se Fra­ge ist nicht so leicht zu beantworten. 

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