Die Kolumne von Ruprecht Polenz | Es wäre ein Meilenstein

Müns­ter, 13. Febru­ar 2022

Guten Tag,

ich wün­sche Ihnen einen schö­nen Sonntag. 

Hören Sie auch immer im Hin­ter­grund Musik, wenn Sie lesen? In die­sem Brief soll es um Musik gehen. Genau­er gesagt geht es um den Stel­len­wert, den das Musik­le­ben in unse­rer Stadt in Zukunft haben soll. 

Der Stadt­rat tut sich sehr schwer damit, die­se Fra­ge zu beant­wor­ten. Und das seit 30 Jah­ren. Vor 30 Jah­ren hat­te die Dis­kus­si­on über eine städ­ti­sche Musik­hal­le in Müns­ter begon­nen. Die­ser Anlauf ende­te 2008 in einem Bürger:innenentscheid, mit dem die sei­ner­zeit auf dem Schloss­platz geplan­te Musik­hal­le abge­lehnt wur­de. Es dau­er­te etli­che Jah­re, bis es zu einem neu­en Anlauf kam. 

Im Som­mer 2016 wand­ten sich Stadt und Uni­ver­si­tät in einer gemein­sa­men Absichts­er­klä­rung an das Land Nord­rhein-West­fa­len. Das Anlie­gen: Man will gemein­sam einen Musik-Cam­pus bau­en für die Musik­hoch­schu­le der Uni­ver­si­tät (bis­her beengt am Lud­ge­ri-Krei­sel), die städ­ti­sche Musik­schu­le (bis­her beengt an der Him­mel­reich-Allee) und für das Sin­fo­nie­or­ches­ter der Stadt Müns­ter, dem ange­mes­se­ne Pro­be­räu­me feh­len und für des­sen Kon­zer­te der gro­ße Saal im Thea­ter eher ein Not­be­helf ist. 

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