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Abschied nehmen | Unbezahlte Werbung: Roberta’s | RUMS 6 Monate für 1 Euro lesen!

Guten Tag,
wir alle kennen Momente, die alles verändern. Umzüge in eine fremde Stadt. Ein neuer Job. Eine Beziehung, die in die Brüche geht. Freundschaften, die ausklingen. Ein geliebter Mitmensch, der stirbt.
Jedes Mal, wenn etwas zu Ende geht, kann auch etwas Neues entstehen. Der ehemalige „Spiegel“-Chefredakteur, Autor und Filmemacher Klaus Brinkbäumer aus Hiltrup hat darüber ein Buch geschrieben. Es heißt „Zeit der Abschiede. Sieben Jahre des Loslassens und Wiederfindens“. Das Buch handelt von Neuanfängen und Verlusten, von Familie, Freundschaft, Tod und dem Erwachsenwerden.
Am 17. November spricht Klaus Brinkbäumer mit Ralf Heimann über sein neues Buch und über das Abschiednehmen. Ab 18:30 Uhr im Theatertreff an der Neubrückenstraße 63. Ein Ticket kostet 25 Euro. Kommen Sie gerne vorbei. (sfo)
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+++ Ab Februar reduziert das Land die Zahl der Plätze in der Zentralen Unterbringungseinrichtung für Geflüchtete in Münster auf 500, weil immer weniger Geflüchtete nach Deutschland kommen. (WDR)
+++ Ab dem 7. November gibt es im Hallenbad Ost eine eigene monatlich stattfindende Schwimmzeit für trans, inter und nicht-binäre Personen. (Stadt Münster)
+++ Unser Kolumnist Ludwig Lübbers (der Ihnen am Sonntag wieder schreibt) hat in der Lokalzeit seine Erfindungen vorgestellt, die ihm im Alltag als Mensch mit Behinderung helfen. (WDR)
+++ Der neue Eigentümer der Promenaden-Villa, in der früher das BASF-Lackmuseum zu Hause war, möchte dort Gastronomie und Büros ansiedeln. (Westfälische Nachrichten)
+++ Die Stadt schickt in den nächsten Tagen Fragebögen an rund 10.000 zufällig ausgewählte Münsteraner:innen, um zu hören, wie sie hier leben und wohnen. (Stadt Münster)
+++ Der Tierschutzverein „Taubenfreunde Münster“ muss Ende des Monats seinen Standort zwischen Roxel und Albachten räumen, hat aber immer noch kein neues Grundstück gefunden. (Westfälische Nachrichten)
+++ Das Kulturamt vergibt ab Mai zehn weitere Ateliers im Speicher 2 am Stadthafen und nimmt Bewerbungen bis Ende November entgegen. (Stadt Münster)
+++ Täglich pendeln knapp 116.000 Menschen zum Arbeiten nach Münster, andersherum sind es nur 46.000 Berufstätige, die ins Münsterland pendeln. (IT NRW)
+++ Eine Studierendengruppe aus Münster hat mit Seegras beim Enactus-Weltcup in Bangkok den dritten Platz gewonnen und plant nun eine Plantage in der Ostsee. (Westfälische Nachrichten)
+++ Der 22-jährige Bernard Vogt aus Münster-Amelsbüren wurde in Schweden zum besten Baggerfahrer Europas gekürt. (Westfälische Nachrichten)
Veranstaltung vor Ort 17. November 2025, 18:30 Uhr
„Zeit der Abschiede“. Ein Abend mit Klaus Brinkbäumer
„Wir müssen reden“ (#15)
Ein Ende kann ein Anfang sein. In seinem neuen Buch „Zeit der Abschiede“ erzählt Klaus Brinkbäumer von sieben Jahren, in denen vieles zu Ende ging – und Neues begann. Der frühere „Spiegel“-Chefredakteur, Autor und Filmemacher blickt zurück auf Verluste, Neuanfänge und die Suche nach einem anderen Leben. Es geht um Familie, Freundschaft, Tod und das Erwachsenwerden als Erwachsener.
Am 17. November ist Klaus Brinkbäumer unser Gast, liest Passagen aus seinem Buch und spricht mit RUMS-Redaktionsleiter Ralf Heimann über das Abschiednehmen, das Wiederfinden – und über Münster.
Wir freuen uns, wenn Sie auch dabei sind! Eintritt 25 Euro, Tickets gibt es hier!
Wenn Sie sich partout nicht entscheiden können, ob Sie Appetit auf Pizza oder ein üppig belegtes Brot haben, dann gehen Sie demnächst unbedingt in die Beginengasse. An der Hausnummer 12 hat Roberto Turchetto, der Inhaber von „Maria’s Pastbabar“ schräg gegenüber, vor Kurzem einen neuen Imbiss eröffnet, der Ihnen beide Wünsche auf einmal erfüllt: Das „Roberta’s“ serviert neapolitanische Panuozzi – eine Spezialität, die sich am ehesten als Kreuzung aus Pizza und Sandwich beschreiben lässt. Gefüllt werden die Teigtaschen mit geschmolzenem Mozzarella. Obendrauf kommen dann noch feine Sachen wie Rinderhackbällchen, Hähnchenbrust und Pilze oder Fleischtomaten und Basilikum-Pesto (hier gibt’s die ganze Karte zum Nachlesen). Die Kreation mit Gemüse und frischem Ricotta sieht übrigens so aus. Jedes Panuozzo kostet 7,50 Euro. Für das perfekte Italo-Flair empfehlen wir Ihnen einen Aperol Spritz (für 5 Euro!) zum Pizza-Sandwich und hinterher, na klar, einen Espresso. Das „Roberta’s“ hat montags bis samstags geöffnet und schließt um 19 Uhr.
Hier finden Sie alle unsere Empfehlungen. Sollte Ihnen ein Tipp besonders gut gefallen, teilen Sie ihn gerne!
Heute hat Anna Niere für Sie ein paar Veranstaltungstipps zusammengestellt:
+++ Das Herbstwetter schreit quasi nach langen, gemütlichen Lese-Sessions mit einem Buch Ihrer Wahl (für mich sind es Fantasy-Geschichten). Wenn es Ihnen, so wie mir, auch manchmal schwer fällt, sich voll und ganz auf das Buch zu konzentrieren und nicht vom Handy oder der Umgebung ablenken zu lassen, dann kann ich einen Besuch beim „Silent Book Club“ empfehlen. Praktischerweise findet der heute Abend wieder statt. Ab 19 Uhr im Café der B-Side. Der Club feiert morgen sogar sein einjähriges Jubiläum und weicht mit Kreativworkshop-Angeboten und Verlosungen ein bisschen vom üblichen Programm ab. Gelesen wird natürlich trotzdem: eine Stunde lang im Stillen.
+++ Wer sich entertainen lassen möchte und lieber zuschaut, könnte das Tanzensemble vom Theater bei ihrer ersten Premiere der Spielzeit besuchen. Den Anfang macht das Stück „Generation Gap“. In der dreiteiligen Aufführung bringen die Tänzer:innen Unterschiede verschiedener Generationen und deren Umgang mit Glücksmomenten und Abschieden auf die Bühne. Los geht’s heute Abend um 19:30 Uhr, die nächste Vorstellung ist am Mittwoch. Es gibt noch ein paar letzte Tickets für die Premiere.
+++ Am Samstagvormittag wird das Foyer der Stadtbücherei zum „Zuhörraum“. Freiwillige bieten dort ihr offenes Ohr für alle, die jemanden zum Reden brauchen. Das Angebot der Initiative „Zuhören. Draußen“ gibt es einmal pro Monat in der Bibliothek, aber auch an anderen Plätzen in der Stadt, zum Beispiel im Südpark am Montagnachmittag. Alle aktuellen Termine finden Sie immer auf der Website der Initiative.
+++ Die Offenen Ateliers am Hawerkamp 31 laden alle Kunstinteressierten am Wochenende auf einen Besuch ein. Am Samstag- und Sonntagnachmittag kann dort Kunst, Design, Fotografie oder Bildhauerei entdeckt werden. Die Künstler:innen geben dabei Einblicke in ihre Arbeit und die Hintergründe der Kunst. Alle weiteren Infos finden Sie hier.
+++ Last but not least: Falls Sie es beim Vorbeiradeln am Schlossplatz noch nicht entdeckt haben sollten: Morgen startet der Herbstsend. Was Sie dort machen können, wissen Sie ja schon. Ab 14 Uhr geht’s los mit den Fahrgeschäften und Buden zum Essen und Trinken. Wann der Send über die gesamte Woche geöffnet hat, lesen Sie hier.
Und sonst?
Im Mai lief eine investigative Doku über rituelle Gewalt im ausverkauften Cinema. Jetzt kommt heraus: Wahrscheinlich stimmt kaum etwas daran.
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Dieser RUMS-Brief beginnt und endet mit einem Abschied. Denn nach fast vier Jahren in der Redaktion verlasse ich RUMS zum Jahreswechsel. Mitte Januar gehe ich an die Reportageschule Reutlingen und werde mich dort weiterbilden. Bis dahin werde ich an einer größeren Recherche arbeiten, die ich im Laufe des nächsten Jahres bei RUMS veröffentliche. Deswegen kommt heute schon der letzte RUMS-Brief, den ich Ihnen schreibe.
Die Entscheidung zu gehen ist mir nicht leichtgefallen. Als ich im Februar 2022 meinen ersten RUMS-Brief geschrieben habe, wusste ich direkt: Das wird eine aufregende und lehrreiche Zeit. Und so ist es auch gekommen. In den vier Jahren habe ich nicht nur wahnsinnig viel über Journalismus und Münster gelernt, sondern auch über mich selbst.
Das liegt natürlich nicht allein an den tollen Kolleg:innen, die ich bei RUMS habe. Sondern vor allem auch an Ihnen! Danke für alle Hinweise, Kommentare, E-Mails. Danke für jedes Lob und jede Kritik. Danke für jedes Gespräch am RUMS-Stand, bei Veranstaltungen oder in der Redaktion. Danke, dass Sie RUMS unterstützen und uns weiterempfehlen!
Nach dem Wochenende geht es wie gewohnt weiter. Am Dienstag bekommen Sie wieder Post von uns. Ich verabschiede mich jetzt in den langersehnten Urlaub und widme mich danach neuen Aufgaben. Ihnen wünsche ich ein schönes Wochenende und alles Gute!
Herzliche Grüße
Sebastian Fobbe
Mitarbeit: Anna Niere (ani), Jan Große Nobis (jgn) – das bedeutet: Die einzelnen Texte im RUMS-Brief sind von der Person geschrieben, deren Kürzel am Ende steht.
Lektorat: Maria Schubarth
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PS
Klimakrise, Kriege, Armut, Populismus. Oft machen die Nachrichten keine gute Laune. Dabei könnte so vieles anders gehen, denn die Welt ist voller Lösungen. Unsere Büronachbar:innen von Perspective Daily haben sich aus dieser Medienkritik heraus dem konstruktiven Journalismus verschrieben. Statt ständiger Negativschlagzeilen gibt es seit 2016 einen ausführlichen und gut recherchierten Artikel am Tag. Und seit Kurzem kommt einmal im Monat noch ein konstruktiver Podcast dazu. Zusammen mit der ehemaligen RUMS-Kolumnistin Marina Weisband bringt Perspective Daily jetzt den Podcast „Wind und Wurzeln“ heraus, der zeigen will, wie’s weitergeht. In der ersten Folge geht es um die Lösung für ein Problem, das Sie bestimmt alle kennen: um Zeitdiebstahl und den ständigen Kampf um unsere Aufmerksamkeit. Zu „Wind und Wurzeln“ geht’s einmal hier entlang. (sfo)
