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Porträt von Svenja Stühmeier
von Svenja Stühmeier

Guten Tag,

ich bin Fan von Musiker:innen. Klar, von ihrer Musik. Ganz besonders freue ich mich aber über diese kleinen Momente, in denen man merkt: Ach, das sind irgendwie auch Menschen.

Zum Beispiel sowas: Ich war auf einem Konzert, gerade spielte die Vorband – und neben uns stand auf einmal die Künstlerin. Also, der Hauptact. Sie hat ihrem Support zugehört. Einfach so, mitten im Publikum.

Oder: Am Wochenende ist Besuch aus Dresden vorbeigekommen. Man sprach über die „Kaisermania“, die heute Abend startet. Vier Abende am Elbufer, an denen 50.000 Menschen Roland Kaiser zujubeln. Unglaublich. Wie bereitet man sich bloß auf so einen Konzertmarathon vor?

Den Donots sei Dank wissen wir das jetzt: Roland Kaiser hat wohl schnell noch eine Fahrt zum Wertstoffhof erledigt. Irgendwie sympathisch, oder?

Und falls Sie auch den Eindruck haben, dass Münster oft so tut, als bestünde das musikalische Repertoire der Stadt aus einem Schlagersänger und einer Alternative-Rockband (aus Ibbenbüren): Hören Sie doch mal bei Rapperin Skuff Barbie, der Punkband Shoreline oder der Singer-Songwriterin Hannah Melea rein. (sst)

In eigener Sache
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*Aber mal so ganz anders?

Arbeiten in einem netten und engagierten Team, eigenverantwortlich recherchieren, neue Formate ausprobieren und Themen anders erzählen als im klassischen Lokaljournalismus – das und noch eine Menge mehr bieten wir bei RUMS.

Wir suchen für unser Redaktionsteam ein:e Journalist:in mit mehrjähriger Erfahrung und Lust, guten und spannenden Lokaljournalismus für Münster voranzubringen. Das klingt interessant für dich? Dann schreibe uns gern eine E-Mail oder leite unser Angebot an Interessierte in deinem Umfeld weiter. Wir freuen uns auf deine Nachricht.

Ein-Satz-Zentrale

+++ Am Wochenende wird der Autobahnzubringer Süd in Richtung Münster vorerst das letzte Mal gesperrt. (Westfälische Nachrichten)

+++ Wegen starken Regens war am Dienstag die Umgehungsstraße überschwemmt. (Antenne Münster)

+++ Bisher wird der neugestaltete Bremer Platz von den Anwohnenden gut angenommen, nur die Drogenszene hat sich weiterhin an andere Orte in der Stadt verlagert, unter anderem an die Clemenskirche. (Antenne Münster)

+++ In Münster kommt es zu Konflikten zwischen organisierten und einzelnen Pfandsammlern bei Großveranstaltungen, wobei eine Gruppe mit falschen Lizenzbehauptungen versucht, andere Sammler zu verdrängen. (WDR)

+++ Die Telefonseelsorge Münster hatte vergangenes Jahr deutlich mehr zu tun. (Bistum Münster)

+++ 200 Reisende aus Düsseldorf mussten am Flughafen Münster/Osnabrück anderthalb Tage auf die Weiterreise warten. (Antenne Münster)

+++ Die Missbrauchsstudie des Bistums Trier erhebt Vorwürfe gegen den verstorbenen Bischof Josef Spital, einen gebürtigen Münsteraner, weil in seiner Amtszeit von 1981 bis 2001 Kinder und Jugendliche bekannten Tätern ausgesetzt waren. (Kirche und Leben)

+++ Das Urteil des Oberverwaltungsgericht Münster, nach dem für Asylbewerber:innen aus Syrien keine pauschale Gefahr mehr durch den Bürgerkrieg in ihrem Heimatland bestehe, hat eine Kontroverse ausgelöst. (mehrere Medien, unter anderem Deutschlandfunk, Zeit online, Rheinische Post und WDR)

+++ Das Zeugnistelefon der Bezirksregierung, das gegen Notenstress und Schulkummer helfen sollte, hat nur zehnmal und damit NRW-weit sehr selten geklingelt. (Nachrichtenagentur dpa, hier: Süddeutsche Zeitung)

+++ Das Ostbad schließt am Sonntag, also jetzt nicht so, wie Sie denken, sondern (hoffentlich) nur vorübergehend im Sommer. (Stadt Münster)

Unbezahlte Werbung

Essen und Trinken mitten im Grünen – das bietet der Heidekrug in den Rieselfeldern. Mit etwas Glück sehen Sie von Ihrem Platz auf der Außenterrasse entweder die Störche in ihrem Nest auf dem Dach oder einen schönen Sonnenuntergang, während Sie sich Salate, Pommes oder die Kartoffel-Gemüsepfanne schmecken lassen. Dazu empfehlen wir ein kräftiges Bier der Hausmarke Hohenfelder. Kaffee und Kuchen gibt es im Heidekrug auch. Und falls das Wetter schlecht ist: Das Ambiente im Haus ist urig und gemütlich.

Hier finden Sie alle unsere Empfehlungen. Sollte Ihnen ein Tipp besonders gut gefallen, teilen Sie ihn gerne!

Drinnen und Draußen

Heute hat Katja Angenent geschaut, welche Veranstaltungen in den nächsten Tagen anstehen:

+++ Am Wochenende lädt die FH Münster wieder zu ihrem jährlichen Parcours. Samstag und Sonntag werden am Leonardo-Campus 6 die Abschlussarbeiten der Design-Studierenden ausgestellt. Wenn Sie mögen, können Sie heute Abend bereits zur Vernissage vorbeischauen, die läuft von 20 bis 22 Uhr. Der Eintritt ist frei.

+++ Ebenfalls das ganze Wochenende lang (Freitag ab 14 Uhr, Samstag und Sonntag ab 12 Uhr) gibt es auf dem Schlossplatz jede Menge Essen, Getränke und Musik beim Street Food & Music Festival Münster. Der Eintritt ist frei.

+++ Am Samstag wird es kurz vor Mitternacht musikalisch schmerzhaft im Conny Kramer: Bei der „Peinlo-Pop“-Party läuft durchgängig … na ja, Peinlo-Pop halt. „Es wird die ganze Nacht getanzt zu Unwritten, Can’t Hold Us, Complicated, Baby, Good 4 U und so weiter und so weiter“, schreibt der Veranstalter in seinem Newsletter. Ebenso mutig wie die Musikauswahl sind auch die krummen Ticketpreise: Die beginnen bei 11,24 Euro.

+++ Im LWL-Museum für Naturkunde gibt es am Samstag ab 19:30 Uhr eine Dino-Party. Mit allem, was dazu gehört: einem DJ, einer Ausstellung, Gesellschaftsspielen und natürlich auch Dino-Influencer:innen. Auch das Planetarium ist an diesem Abend geöffnet und zeigt unter anderem die Show „Dinosaurs at Dusk“. Karten für den Abend kosten 15 Euro und sind hier erhältlich.

+++ Am Sonntag beginnt um 17 Uhr im Sputnikcafé noch eine besondere Party, nämlich die Faltenrockparty. Zu dieser Fete sind explizit Menschen über 60 Jahre eingeladen, jüngere werden nur in Begleitung von Personen Ü60 eingelassen. Getanzt wird bis 22 Uhr, hauptsächlich zu Rock und Pop der 60er bis 80er Jahre. Der Eintritt beträgt 8 Euro.

+++ Ein kurzer Tipp zum Schluss: Heute und morgen stellen Lena Willikens und Sarah Szczesny ihre Kunst im Studio 155 an der Friedrich-Ebert-Straße 155 aus. Alle Infos finden Sie auf Instagram.

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Was gibt’s sonst noch so?

Alexey Gusev hat in seiner Heimat Russland Wahlkampf für die Opposition gemacht. Jetzt promoviert er in Münster. Nikolas Ender hat Alexey Gusev für RUMS getroffen und mit ihm über seine politische Laufbahn in Russland gesprochen.

Wenn Sie interessiert, was Alexey Gusev zu erzählen hat, dann abonnieren Sie RUMS. In den ersten drei Monaten zahlen Sie nur die Hälfte des Abopreises.

Am Dienstag schreiben wir Ihnen wieder. Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende.

Herzliche Grüße
Svenja Stühmeier

Mitarbeit: Katja Angenent (kan), Nikolas Ender (nen), Sebastian Fobbe (sfo), Jan Große Nobis (jgn) – das bedeutet: Die einzelnen Texte im RUMS-Brief sind von der Person geschrieben, deren Kürzel am Ende steht.
Lektorat: Maria Schubarth

PS

Die Frage, die uns alle umtreibt in Bezug auf die heute beginnenden Olympischen Spiele: Wie bequem sind die Pappbetten im Olympischen Dorf denn nun? Eine Antwort finden Sie im Olympia-Blog der Uni Münster. Dort berichten Ruderer Benedict Eggeling und 400-Meter-Staffelläufer Fabian Dammermann von ihren Erlebnissen. Die beiden sind neben Spitzensportlern auch Studenten hier in Münster. Die Wettbewerbe des Deutschland-Achters sind zwischen dem 29. Juli und dem 3. August, für Fabian Dammermann geht es am 2. August los. Wir drücken die Daumen!

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