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Impfvordrängler | Lockerungen | Café Nachtisch

Guten Tag,
haben Sie in den letzten Monaten auch eines dieser Bilder gesehen? Ein Politiker lässt sich vor laufender Kamera in den Arm pieksen und gegen Covid-19 impfen. Schaut her, tut gar nicht weh. Und ich lebe noch. Mir hat sich das Foto des israelischen Premierministers Benjamin Netanjahu eingebrannt, der sich mit einem verschmitzten Lächeln die heilbringende Spritze in den blanken Oberarm geben lässt. Netanjahu begründete die Aktion damit, dass er Vorbild sein wolle für seine Landsleute – und bei den Zahlen aus Israel könnte man, nun ja, mutmaßen, dass es funktioniert hat.
Carsten Watzl, Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Immunologie, fand kürzlich, dass die TV-Impfung zur Primetime doch auch eine Idee für Deutschland sein könnte. Um die (unberechtigten) Vorbehalte gegen den Impfstoff von AstraZeneca abzubauen, solle sich die Bundeskanzlerin öffentlichkeitswirksam eine Dosis verabreichen lassen. Die wiederum ließ über ihren Regierungssprecher Steffen Seibert ausrichten, dass sie mit ihrer Impfung warten werde, „bis sie an der Reihe sei“.
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