„Hallo“: Viele Gratiszeitungen werden nicht verteilt | Die Reportageschule kommt | Coeur d’Artichaut

Porträt von Constanze Busch
von Constanze Busch

Guten Tag,

spätestens am Samstagmittag steckt in den Briefkästen in Münster die neue Ausgabe der Gratiszeitung „Hallo“. Nachmittags liegen an etlichen Orten in der Stadt Woche für Woche Stapel mit weiteren Exemplaren. Es sind Tausende. Sie sind offenbar übrig geblieben. Aber warum produziert ein Verlag immer wieder viel mehr Zeitungen, als gebraucht werden? Und was passiert mit den überschüssigen Ausgaben?

Um diese Fragen zu beantworten, haben wir mit Zusteller:innen gesprochen und in den vergangenen Monaten samstags immer wieder an verschiedenen Stellen in der Stadt nachgezählt, wie viele Ausgaben der „Hallo“ dort für die Zusteller:innen angeliefert wurden und wie viele nachmittags noch dort lagen, nachdem die Bot:innen das Blatt schon in ihren Bezirken verteilt hatten. Und wir haben den Weg eines überschüssigen Stapels mit einem GPS-Gerät verfolgt.

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