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Veganes Kantinenessen: Bauernverbände sauer auf LVM | Inflation macht Studierenden zu schaffen | Reaktionen auf die Galeria-Debatte

Guten Tag,
die LVM-Versicherung hat sich zum Jahresbeginn eher unfreiwillig mit einer mächtigen Lobbygruppe angelegt und sich am Ende entschuldigt – allerdings für etwas, das eigentlich keiner Entschuldigung bedarf: Das Unternehmen hatte angekündigt, sich im Januar am „Veganuary“ zu beteiligen, also einen Monat lang in der Kantine auch vegane Gerichte auf die Karte zu setzen. Was danach passierte, hat die Süddeutsche Zeitung dokumentiert.
Die Social-Media-Abteilung der Versicherung hatte in den ersten Januartagen in Postings für die vegane Speisekarte geworben. Dort erklärte sie unter anderem, was es in Zahlen bedeutet, wenn eine Million Menschen einen Monat lang kein Fleisch essen. Man könnte, so stand es dort, 103.840 CO2-Äquivalente sparen, 6,2 Millionen Liter Wasser, und 3,4 Millionen Tiere würden verschont. Die Zahlen basieren laut der Zeitung auf einer Untersuchung der Universität Harvard. Sie werden auf mehreren Seiten zum „Veganuary“ zitiert, unter anderem hier. Aber wie das immer so ist mit einfachen Aussagen: Sie sind oft etwas zu einfach.
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