Tschüss, Fernsprechkiosk | Fotoreportage: Münsters letzte Telefonzellen | Kulturcafé Yolk

Porträt von Ralf Heimann
von Ralf Heimann

Guten Tag,

noch zwei Wochen lang kann man in Deutschland von einer Telefonzelle aus Menschen anrufen. Dann baut die Telekom die verbliebenen Häuschen nach und nach ab. In Münster stehen noch ein paar Dutzend öffentliche Telefone. Wo überall, das ist auf einer öffentlichen Karte zu sehen, die jemand ins Netz gestellt hat.

Telefonzellen sind schon seit vielen Jahren im Grunde nur noch Denkmäler, die an eine Zeit erinnern, in der man nicht schnell eine Nachricht schicken konnte, wenn absehbar war, dass man sich verspätet. In dieser Zeit musste man eine Telefonzelle finden, man brauchte eine Münze, später eine Telefonkarte. Und dann musste man den Gestank aushalten oder das Glück haben, sich an die Nummer zu erinnern, denn das Telefonbuch in der Klappe unter dem Gerät war ja meistens zerrissen.

Artikel lesen?

RUMS 6 Monate lang für 1 Euro testen.