Die Kirche, Sparpläne und Jugendarbeit | Regionalplan: Wer darf wo bauen – und wie viel? | Prüttcafé

Porträt von Svenja Stühmeier
Mit Svenja Stühmeier

Guten Tag,

vor einiger Zeit haben wir darüber berichtet, dass die Zukunft des Paul-Gerhardt-Hauses noch in den Sternen steht (RUMS-Brief). Daran hat sich auch noch nichts geändert. Immerhin: Das Paul-Gerhardt-Haus erhält laut Leiter Gert Herrera Zuspruch von vielen Seiten und empfängt immer wieder Besucher:innen. Gestern waren zum Beispiel Oberbürgermeister Markus Lewe und Stadtdirektor Thomas Paal dort.

Einen Vertrag für eine Zwischenmiete während der Bauzeit oder gar für große dauerhafte Räume hatten die beiden natürlich nicht in der Tasche. Aber Lewe habe neue, „sehr konkrete Ideen“ vorgestellt, erzählt Gert Herrera. „Ich habe das Gefühl, dass sie ehrlich an Lösungen interessiert sind.“

Die Objekte, die man bisher angesehen hatte, hätten entweder schon andere Gruppen ins Auge gefasst, schließlich ist das Paul-Gerhardt-Haus nicht das einzige Jugendangebot mit einem Raumproblem – oder sie seien einfach zu teuer gewesen. Das Grundproblem ist schließlich: Die Stadt ist gefragt, die Jugendarbeit zu sichern, denn die Erlöserkirchengemeinde kann das PG nicht mehr finanzieren. Ein Leser wollte wissen, wie es denn wirklich um die Finanzen der Kirchen steht. Sparen sie gezielt bei Kindern und Jugendlichen?

Leider muss ich Ihnen direkt mitteilen, dass ich die Frage nicht umfänglich beantworten kann. Zum einen, weil das viel Kleinarbeit erfordern würde. Und zum anderen, weil es noch zu früh ist, um das einzuschätzen.

Sowohl das Bistum Münster als auch der evangelische Kirchenkreis schreiben, dass man da an vielen Stellen anfragen müsste und am Ende immer noch keine ganz klare Antwort präsentieren könnte. Superintendent Holger Erdmann schreibt etwa, dass die evangelische Kirche unter anderem Gebäude unentgeltlich zur Verfügung stellt. Und Stephan Kronenberg, Sprecher des Bistums, erklärt, dass Geld nicht nur an die Kirchengemeinden geht, sondern auch an kirchliche Einrichtungen, die sich zum Teil auch um junge Menschen kümmern.

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