Keine barrierefreie Rollstuhlrampe | Wie sich Münster auf den Coronaherbst vorbereitet | Muwa Sushi

Müns­ter, 29. Juli 2022

Guten Tag,

in mei­nem letz­ten RUMS-Brief hat­te ich Ihnen von den gran­dio­sen Hit­ze­tipps aus dem Reich der Tie­re erzählt. Einen davon hat­te ich aller­dings ver­ges­sen: viel trinken.

Viel trin­ken heißt aber auch: oft aufs Klo müs­sen. Und das kann in eini­gen Fäl­len eine ech­te Her­aus­for­de­rung sein, wie ein neu­er Bei­trag des NDR-Sati­re­ma­ga­zins Extra 3 beweist. Das Maga­zin hat Anto­nia Mül­ler-Laack­mann besucht. Sie arbei­tet beim All­ge­mei­nen Stu­die­ren­den­aus­schuss der Uni Müns­ter und lebt mit Roll­stuhl. Blö­der­wei­se ist ihr Arbeits­platz alles ande­re als roll­stuhl­ge­recht. Wenn Mül­ler-Laack­mann zur bar­rie­re­frei­en Toi­let­te ins Schloss muss, braucht sie des­halb Hil­fe von zwei star­ken Kol­le­gen, die sie die zwei Trep­pen­stu­fen an der Ein­gangs­tür vom Gebäu­de auf den Schloss­platz heruntertragen.

Mei­ne Güte, wer­den Sie jetzt den­ken, geht das nicht ein­fa­cher? Kann man da denn kei­ne Ram­pe hin­stel­len? Natür­lich kann man das. Aber doch bit­te nicht dau­er­haft. Wäre ja zu ein­fach. Die Uni hat Anto­nia Mül­ler-Laack­mann eine Ram­pe besorgt, aber kei­ne fes­te. Die müs­sen ihre star­ken Kol­le­gen jetzt immer für sie auf­bau­en, wenn sie auf die Toi­let­te will. Schau­en Sie sich die­sen Schild­bür­ger­streich von der Uni Müns­ter ruhig ein­mal selbst an. (sfo)

Sie fin­den, sol­che Fens­ter nerven?

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