Geburtstag: Vier Jahre RUMS | Der Kaffeefreund ist zurück

Porträt von Sebastian Fobbe
Mit Sebastian Fobbe

Guten Tag,

wenn ich neue Leute kennenlerne, erzähle ich immer, dass ich als Journalist bei einem Medien-Start-up arbeite. Gestern wurde ich gefragt, ob RUMS überhaupt noch als Start-up durchgeht. Eine berechtigte Frage. Denn heute vor vier Jahren hat Ralf Heimann den ersten RUMS-Brief geschrieben.

Der Brief sah damals noch ein bisschen anders aus. Im Laufe der Zeit haben wir unser inhaltliches Konzept weiterentwickelt und erst vor Kurzem unsere Website rundum erneuert. Zwischendurch haben wir Themen recherchiert, gesetzt und bewertet. Insgesamt haben wir in den vergangenen Jahren mehr als 400 RUMS-Briefe, etwa 180 Kolumnen und über 80 Beiträge verschickt. 

Das allein zeigt: Wir sind aus dem Gröbsten raus. Start-ups sind, so steht es zumindest im Gabler-Wirtschaftslexikon, „junge, noch nicht etablierte Unternehmen, die zur Verwirklichung einer innovativen Geschäftsidee (…) mit geringem Startkapital gegründet werden“. Der erste Teil trifft nicht mehr so ganz auf RUMS zu. Der zweite aber schon. Denn alle, die an RUMS beteiligt sind, wollen Lokaljournalismus neu interpretieren. Ein bisschen Start-up-Esprit ist damit geblieben.

Ich bin gespannt, wie es mit RUMS weitergeht. Wenn Sie Wünsche und Vorschläge haben, Kritik oder vielleicht auch Lob loswerden wollen, dann melden Sie sich gerne bei uns. Wir freuen uns jedenfalls, dass Sie uns lesen, und würden uns noch mehr freuen, wenn Sie RUMS weiterempfehlen. (sfo)

Trommelwirbel …

Grafik zum vierten RUMS-Geburtstag, auf der Konfetti und eine Geschenk-Illustration zu sehen ist und das RUMS-Angebot "6-Monate-für-1-Euro" beworben wird

RUMS wird heute 4 Jahre! Wie die Zeit vergeht … Wir bedanken uns für Ihre Treue, viele Begegnungen bei unseren Veranstaltungen und das Interesse an unserem Lokaljournalismus.
Wir freuen uns sehr und möchten Ihnen ein kleines Angebot machen: Holen Sie sich jetzt freien Zugriff auf alle Reportagen, Interviews, Beiträge, Grafiken und Cartoons und lesen Sie den RUMS-Brief in voller Länge. Sie zahlen nur 1 Euro für 6 Monate! Probieren Sie es einfach mal aus.

Korrekturen

In der Unbezahlten Werbung am Dienstag haben wir versehentlich ein paar falsche Links gesetzt. Das haben wir jetzt korrigiert. Zur verbesserten Version geht’s hier entlang. Und falls Sie es noch nicht auf unserer überarbeiteten Website entdeckt haben, können Sie hier alle anderen Unbezahlten Werbungen nachlesen. (sfo)

Unbezahlte Werbung

Vergangenen Sommer hat Dominik Schweer, besser bekannt als der Kaffeefreund, das letzte Mal Kaffee vor der Josephskirche verkauft. Vielleicht waren Sie zufällig zur richtigen Zeit am richtigen Ort und haben schon mitbekommen, dass das Wägelchen nun wieder auf seinem angestammten Platz steht. Zumindest manchmal. Das Team vom Café Tante August ist vor wenigen Wochen in seine Fußstapfen getreten. Wann Sie nun wieder Kaffeepause vor der Kirche machen können? Wenn das Wetter stimmt, von 10 bis 14 Uhr. Ob das Wetter stimmt, erfahren Sie auf den Instagram– und Facebook-Profilen des Cafés.

Hier finden Sie alle unsere Empfehlungen. Sollte Ihnen ein Tipp besonders gut gefallen, teilen Sie ihn gerne!

Drinnen und Draußen

Heute hat Ralf Heimann für Sie in den Veranstaltungskalender geschaut. Das sind seine Empfehlungen. 

+++ Gestern lief zur Primetime „Die Passion“ bei RTL: eine Fernsehsendung, bei der ein Haufen halbwegs bekannter Prominenter die Ostergeschichte als Live-Musical in Kassel nachspielen. Seinen Ursprung hat die Show in den Niederlanden – dem Land, das uns andere Trash-TV-Formate wie „Big Brother“, die „Traumhochzeit“, die „Mini-Playbackshow“ oder „The Voice“ bescherte. Am 17. April beschäftigt sich das Haus der Niederlande mit der „Passion“. Zu Gast ist der Religionswissenschaftler Ernst van den Hemel, der ein Buch über das österliche TV-Spektakel geschrieben hat. Beginn ist 19 Uhr, der Eintritt ist frei.

+++ Im „Hot Jazz Club“ am Hafen beginnen morgen Abend um 23 Uhr „Bessere Zeiten“. Das ist der Name einer Party mit DJ Raffa, bei der Musik aus den ersten 20 Jahren des Jahrtausends gespielt wird. Musikrichtung: Indierock. 

+++ Was machen mit den Kindern? Am Freitag, Samstag und Montag spielt das Charivari-Puppentheater jeweils um 15.30 Uhr „Kaspar in Bananien“ – für Kinder ab drei Jahren. War das nichts? Genaueres hier

+++ Am Freitag um 12 Uhr erzählt die Museumsführerin Helga Freese im Freilichtmuseum Mühlenhof, was es mit Ostern und dem Brauchtum auf sich hat. Weitere Infos hier. Am Sonntag um 12 Uhr beginnt die Ostereiersuche. Alles weitere zu den Veranstaltungen und das übrige Osterprogramm am Mühlenhof finden Sie hier

+++ Die Ostereiersuche im Schlosspark fängt diesmal am Montag um 11 Uhr an. Es werden ungefähr 10.000 Eier versteckt, schreibt Antenne Münster. Für Kinder unter drei Jahren gibt’s einen separaten Bereich. Und schon das lässt erahnen, womit die Veranstalter rechnen.

Und sonst so?

Wegen Ostern arbeiten die meisten Menschen diese und nächste Woche einen Tag kürzer als sonst. Es gibt aber auch Firmen, die diese Ausnahmen zur Regel gemacht haben. Für die einen ist die Vier-Tage-Woche die Zukunft, für die anderen der drohende Untergang. Raphael Balke hat zwei Firmen in Münster besucht, die das Modell eingeführt haben. Er wollte wissen: Was ist es denn wirklich?

Ich finde ja, das hört sich interessant an. Wenn Sie mit mir einer Meinung sind, dann abonnieren Sie doch RUMS. In den ersten drei Monaten zahlen Sie nur den halben Abo-Preis.

Am Dienstag schreibt Ihnen Svenja Stühmeier. Ich wünsche Ihnen ein schönes verlängertes Wochenende und frohe Ostern.

Herzliche Grüße
Sebastian Fobbe

Mitarbeit: Jan Große Nobis (jgn), Ralf Heimann (rhe), Svenja Stühmeier (sst) – das bedeutet: Die einzelnen Texte im RUMS-Brief sind von der Person geschrieben, deren Kürzel am Ende steht.
Lektorat: Maria Schubarth

PS

Vier Jahre RUMS – das ist doch ein Grund zum Anstoßen, meinen Sie nicht auch? Mit einem Gläschen „Sekko Soziale“, der auch beim Heinz Sommer Open Air in Münster ausgeschenkt wird, kann man sogar noch etwas Sinnvolles anstoßen. Denn für jeden verkauften Liter Sekt wird Geld an das Aussteigerprogramm „Exit Deutschland“ gespendet, das Menschen aus der Neonaziszene herausholt. Auf diese Weise sind laut „Sekko Soziale“ seit 2020 rund 44.000 Euro zusammengekommen. Wir sagen: sektationell!

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