Unsere Abo-Zahlen | Reportageschule kommt | Stadtradeln

Porträt von Marc-Stefan Andres
von Marc-Stefan Andres

Münster, 23. Juli 2021

es ist Ende Juli, mitten in den Sommerferien. Wir verschnaufen ein wenig – zumindest für kurze Zeit, und die möchten wir dazu nutzen, Ihnen mal wieder einen Brief zu schreiben. Auch mit dieser E-Mail bekommen Sie ein paar hoffentlich spannende Themen nach Hause unter den Sonnenschirm oder an den Urlaubsort. Wir fangen mit einigen Dingen in eigener Sache an.

Abo-Entwicklung und Firmen-Abo

Zunächst einmal etwas Geschäftliches. Auch dank Ihnen haben wir mittlerweile knapp 1.900 zahlende Abonnent:innen, was uns sehr freut. Wir sind also weiter auf dem besten Wege, unser erstes großes Ziel zu erreichen: 2.500 zahlende Leser:innen.

Dabei helfen uns auch die Firmen-Abos, die wir Ihnen am 4. Juni vorgestellt haben. Unternehmen, Organisationen, Initiativen können damit ihre Teams mit unserem gesamten Angebot versorgen und uns so gleichzeitig unterstützen. Und dies mit einigen Vorteilen:

  • Die Firmen-Abos können Sie für 5, 7, 10, 20, 30 oder 50 Leser:innen direkt auf unserer Website buchen. Und wenn Sie ein größeres Team haben, schreiben Sie uns gerne eine E-Mail.
  • Ihr Firmen-Abo können Sie dann übersichtlich und bequem direkt in Ihrem Profil verwalten, indem Sie die E-Mail-Adressen der einzelnen Nutzer:innen hinzufügen, löschen oder austauschen.
  • Sie können wählen, ob Sie monatlich oder lieber jährlich zahlen möchten.
  • Das Abo ist jederzeit zum Ende der Laufzeit kündbar.
  • Und Sie sparen auch noch Geld: Kostet ein RUMS-Standard-Abo 8 Euro im Monat, wird das Firmen-Abo umso günstiger, je größer das Abo-Paket ist.
  • Zwei Beispiele: Ein 10er-Abo kostet 60 Euro pro Monat, beim regulären Preis wären es 80 Euro – und beim 50er-Abo sparen Sie sogar die Hälfte, es kostet statt 400 Euro nur 200 Euro im Monat.

Sämtliche Infos zum Firmen-Abo finden Sie auch hier im PDF.

Reportageschule kommt nach Münster

Ein weiteres Thema, das uns besonders freut und von dem auch Sie profitieren werden: Vom 20. bis 24. September wird wie im vergangenen Jahr der aktuelle Jahrgang der Reportageschule Reutlingen nach Münster kommen. Die zwölf Journalist:innen werden hier Reportagen, Porträts und Features recherchieren und schreiben, die wir dann veröffentlichen. Um darauf schon mal etwas Lust zu machen: Die jungen Frauen und Männer sind hochkarätige Kolleg:innen, die oft zuvor schon bei renommierten Zeitungen und Zeitschriften gearbeitet und volontiert haben, neben ihrer Ausbildung an der Reportageschule für Qualitätsmedien wie die Zeit, die Süddeutsche Zeitung, den Tagesspiegel oder den Stern schreiben und während und vor allem nach der Reportageschule deutschlandweit im Einsatz sind.

Im vergangenen Jahr entstanden hier in Münster zum Beispiel eine Analyse zur Lage des Innenstadt-Handels in Zeiten von Corona, eine Reportage über die Frühchenstation in der Universitätsklinik oder ein Porträt eines Geflüchteten, der nach Münster kam. Alle drei Texte haben wir nun freigeschaltet. Sie können sie auch gerne an Ihre Freund:innen, Verwandten und Bekannten weiterleiten.

Eine kurze Frage dann noch: Wir werden die Journalist:innen privat unterbringen, um Kosten zu sparen, aber auch, um mehr Nähe zur Stadt herzustellen. Haben Sie nicht vielleicht Interesse, einen oder zwei von ihnen bei sich aufzunehmen? Die zwölf sind per Fahrrad mobil – und auch sehr nett. Wenn ja, melden Sie sich doch gerne hier bei uns per E-Mail.

Ergebnisse des Stadtradelns

Schon vor einigen Wochen endete das Stadtradeln, über die Ergebnisse haben wir noch gar nicht geredet. Wir können nur vermuten, dass das an der mickrigen Radleistung unserer Redakteur:innen gelegen hat, die im internen Ranking des RUMS-Teams nur auf die untersten Plätze geradelt sind. Nur zwei von ihnen lagen vor uns, das will was heißen (allerdings vermuten wir, dass manche einfach die App nicht angeschaltet hatten). Anmerkung der Schlussredaktion: Wir sind im Homeoffice, auch am Wochenende.

Aber wir haben ja Sie: Eine Leserin hat mit 830 Kilometern mehr als ein Fünftel unser Gesamtkilometerleistung erzielt, ein Leser hat sich mit 740 Kilometern ebenfalls richtig engagiert. Insgesamt, das ist nun sehr versöhnlich, haben wir zusammen so 4.714 Kilometer zurückgelegt, pro Kopf waren das im Schnitt bei 31 Radelnden 152 Kilometer in drei Wochen. In der Gesamtwertung sind wir auf Platz 76 von 588 teilnehmenden Organisationen gelandet, bei den Unternehmen sogar auf Platz 24 von 127. Gemeinsam haben wir auf diese Weise immerhin 693 Kilogramm CO2-Ausstoß verhindert.

Vielleicht haben Sie ja Lust, den RUMS-Brief mit unserem Probe-Abo 30 Tage lang zu testen. Das geht auf dieser Seite. Wir wünschen Ihnen in jedem Fall ein schönes Wochenende.

Herzliche Grüße
Götz Grommek und Marc-Stefan Andres


PS

Der 82-jährige Horst Eschler hat in dieser Woche seinen Lieblingsfußballverein ziemlich in den Schatten gestellt. Bayern München, einer der reichsten Fußballkonzerne der Welt, spendete 100.000 Euro für die Opfer der Flutkatastrophe. Horst Eschler, Rentner aus Münster, spendete eine Million. Es war nicht das erste Mal, dass Eschler so großzügig war. Schon im April gab er 750.000 Euro an den Zoo. Das Geld hat er, wie er dem WDR sagte, gespart. Als Koch habe er gut verdient, er sei zur See gefahren, habe in eine Lebensversicherung eingezahlt, seine vor zehn Jahren gestorbene Frau habe eine Boutique gehabt. Auch da sei etwas übrig geblieben. In Richtung des Fußballvereins sagte er, deren Spende sei ja wohl „ein bisschen lächerlich“. Und das hat anscheinend gewirkt. Der FC Bayern München hat ein Benefizspiel angekündigt, gegen Schalke. Der Erlös soll ebenfalls an die Flutopfer gehen. Das werde wohl mehr als eine Million Euro werden, hieß es aus München. Und falls es doch nicht reicht, kann der Verein sich ja noch mal an Horst Eschler wenden. Zur Not verleiht er sicher auch was.

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