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Das Paradoxon der dritten Gesamtschule | RUMS 30 Tage lang kostenlos testen


Münster, 27. Juli 2021
die Stadt Münster ist in dieser Woche an einem paradoxen Problem gescheitert. Und das bedeutet: Aus einer Gesamtschule im Stadtteil Roxel wird wohl nichts werden, jedenfalls nicht in den nächsten Jahren. Das hat Regierungspräsidentin Dorothee Feller am Montagnachmittag in einer Pressekonferenz bekannt gegeben.
Das paradoxe Problem bestand darin, dass die Stadt einerseits darlegen musste, dass sie dringend eine dritte Gesamtschule braucht. Gleichzeitig musste sie begründen, dass die Schule für die Eltern in der Nähe gar nicht so wichtig wäre.
Warum das so war, warum die Bezirksregierung die Begründung nicht überzeugte, und wie es mit Münsters Plänen für eine dritte Gesamtschule nun weitergeht, das erklären wir heute im RUMS-Brief.
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Herzliche Grüße
Ralf Heimann
PS
Wenn man auf der Bremer Straße an der Rückseite vom Bahnhof entlangfährt, sieht man schon ganz gut, wie es dort aussehen wird, wenn Ende 2020 alles fertig sein wird. Moment. Das kann ja nicht stimmen. Also, es wird ja offenbar frühestens in diesem Jahr was – oder nein, Anfang 2022, ach was, Mitte nächsten Jahres – wenn es denn dabei bleibt. Inzwischen hat man schon fast vergessen, wie es bis vor wenigen Jahren an dieser Stelle aussah. Das Stadtmuseum hat in der vergangenen Woche ein 60 Jahre altes Foto von der Bahnhofsrückseite herausgesucht. Und darauf erkennt man schon (rechts neben dem Eingang), wie das Problem mit den herumstehenden Fahrrädern damals seinen Anfang nahm. Bei der Gelegenheit haben wir auch noch ein weiteres Fotos herausgesucht. Es zeigt, was man sah, wenn man im Jahr 1961 hinter dem Bahnhof stand. Damals befand sich dort noch der Busbahnhof. Und das alles ist schon einmal ein Vorgeschmack auf den RUMS-Brief am Freitag. Dann geht es um die Gegenwart und die Zukunft am Bremer Platz.
PPS
Wir hatten am Freitag schon angekündigt, dass wir im September Besuch von der Reportageschule Reutlingen bekommen werden. Und wir hatten gefragt, ob Sie ein Zimmer erübrigen können, um einige der Schülerinnen und Schüler in dieser Zeit aufzunehmen. Zuallererst: Ganz herzlichen Dank an alle, die sich gemeldet haben. Über die Hälfte der Gruppe ist inzwischen schon untergebracht. Für den Fall, dass Sie den Aufruf am Freitag nicht gesehen haben: Es geht um die Zeit vom 20. bis zum 24. September. Und falls Sie kein Zimmer erübrigen können, mit einem Fahrrad würden Sie uns auch schon weiterhelfen. Hier können Sie uns schreiben.