Verkehrspolitik, nächste Runde | Ein Anruf bei Kolja Steinrötter | Bücher aus Münster

Müns­ter 2. Novem­ber 2021

Guten Tag,

wir machen da wei­ter, wo wir am Frei­tag auf­ge­hört haben, und dar­um ging es ja auch am Sonn­tag in der Kolum­ne von Ruprecht Polenz, um Verkehrspolitik.

Was bis­her geschah: Die Rat­haus-Koali­ti­on aus SPD, Grü­nen und Volt hat in der ver­gan­ge­nen Woche der Stadt­ver­wal­tung den Auf­trag gege­ben, mal zu schau­en, ob es nicht mög­lich ist, die Durch­fahrt am Bült für Autos pro­be­wei­se drei Mona­te lang zu sper­ren. Seit­dem läuft eine, nen­nen wir es mal Debat­te, dar­über, ob das eine gute oder schlech­te Idee ist.

Ruprecht Polenz hat die­sen Plan am Sonn­tag in sei­ner Kolum­ne kri­ti­siert, weil er sei­ner Mei­nung nach übers Knie gebro­chen ist. Falls Sie den Text nicht gele­sen haben, sei­ne Argu­men­ta­ti­on im gro­ben Umriss:

Noch gibt es zu weni­ge Alter­na­ti­ven für den Auto­ver­kehr. Wenn man die Autos aus der Stadt ver­bannt, bevor wir ande­re Mög­lich­kei­ten haben, ins Zen­trum zu kom­men, suchen die Men­schen sich neue Ein­kaufs­zie­le. Das wird den Han­del treffen.

Sie fin­den, sol­che Fens­ter nerven?

Wir auch. Aber einen ele­gan­te­ren Weg haben wir lei­der noch nicht gefun­den, um auch wei­ter­hin Arti­kel wie die­sen anbie­ten zu kön­nen – denn wir brau­chen dafür Ihre Unter­stüt­zung. Tes­ten Sie unser Ange­bot jetzt drei Mona­te lang für nur 5 Euro pro Monat!

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