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„Die Friedensbewegungen sollten sich fragen, warum aus der Ukraine niemand mitmarschiert” | Die Bürokratie und das Kopftuch | Klimafolgen des Ukraine-Kriegs

Guten Tag,
Ihre Timelines, Tageszeitungen und E-Mail-Postfächer waren heute gefüllt mit einem Thema: Vor genau einem Jahr hat Russland die Ukraine erneut angegriffen. Damit hat sich Mariya Sharkos Leben verändert, sagt sie. Sie ist in der Ukraine aufgewachsen und hat den Kontakt zum Land in den 17 Jahren, die sie nun in Deutschland lebt, nie verloren. Ähnlich gehe es anderen Ukrainer:innen, die sie zum Beispiel in der ukrainischen Gemeinde in Münster trifft oder im Verein „Ukrainische Sprache und Kultur in Münster“.
„Das Leben dreht sich jetzt nur noch um das Land und die Leute“, berichtet Mariya Sharko, die als Osteuropa-Referentin im Bistum Münster arbeitet. Die Ukrainer:innen, die wie sie schon länger in Deutschland leben, wollten helfen, so viel es eben gehe. „Wir können hier viel bewirken. Wir sehen uns als Vermittler“, sagt Mariya Sharko. Einige hätten sogar ihren Job für ein Ehrenamt aufgegeben.
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