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Die Stadt will mit Ihnen reden | Unbezahlte Werbung: Vinothek

Guten Tag,
in der Stadt besteht offenbar Redebedarf. Heute hat Oberbürgermeister Markus Lewe zusammen mit Stadtbaurat Robin Denstorff den „Domplatz-Dialog“ eröffnet (RUMS-Brief). Die Stadt stellt bis Dienstag einen Info-Pavillon auf dem ehemaligen Westfalenfleiß-Parkplatz. Dort können Sie mit Expert:innen über die Zukunft des Domplatzes reden. Den möchte die Stadt nämlich aufhübschen und sucht deshalb beim „Domplatz-Dialog“ nach Ideen aus der Bürgerschaft.
Neben dem Infostand gibt es auch noch ein Begleitprogramm mit Rundgängen über den Domplatz, einem Kinderprogramm und Pop-up-Gastronomie. Wenn Sie sich dafür interessieren, schauen Sie mal hier. Die Stadt hat für den „Domplatz-Dialog“ eine eigene Website gestaltet.
Nachdem Sie sich warmgeredet haben, können Sie am Samstag noch zu einem anderen Thema Ihre Meinung kundtun. Nur wenige Meter vom „Domplatz Dialog“-Pavillon baut die Stadt auf dem Wochenmarkt einen zweiten Infostand auf. Am Michaelisplatz, gegenüber von der Bezirksregierung, geht es um ein anderes – und ehrlich gesagt kontroverseres – Thema: den Musik-Campus. Dort informiert das musikfachliche Begleitgremium über den aktuellen Stand und die Ziele des Musik-Campus.
Da gibt es übrigens bald Neuigkeiten. Nächste Woche steht der Musik-Campus wieder auf der Tagesordnung im Kulturausschuss. Die Mitglieder sollen einen städtebaulich-freiräumlichen Wettbewerb beschließen, heißt also: Die Stadt möchte Fachleute finden, die einen Plan zur Umsetzung des Musik-Campus erarbeiten. (sfo)

Die Jugendspieler von heute sind die Bundesliga-Spieler von morgen. Deshalb unterstützt der Förder-Club Preußen Münster sie mit sinnvollen und zielgerichteten Projekten. Das Ziel: Unsere Youngstars sollen die besten Voraussetzungen für einen Sprung zu den Profis haben!
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+++ Das Gute an Deutschland ist, dass so gut wie alles geregelt ist. Aber das ist leider oft auch das Ärgerliche. Das Ordnungsamt hat in dieser Woche das Bekleidungsgeschäft „Herr Többen“ an der Hammer Straße gebeten, oder nein, aufgefordert, eine Bank aus Holzplatten und Steinen vor der Tür wieder abzubauen, schreibt das Geschäft bei Instagram (die Zeitung berichtet heute auch darüber). Warum darf die Bank dort nicht stehen? Die Stadt schreibt, sie sei ohne Erlaubnis aufgestellt worden, nachträglich genehmigen gehe auch nicht. Denn die Bank stehe auf der „Baumscheibe“, also dem kleinen Quadrat, das für den Baum gedacht ist, und der Druck auf die Wurzeln könne den Baum beschädigen. Daher muss die Bank jetzt wieder verschwinden. (rhe)
+++ Münsters Bundesministerin Svenja Schulze (SPD) hatte in dieser Woche in Islamabad Ärger mit ihrer Handtasche. Auf einem Video, das der ZDF-Journalist Andreas Kynast auf der Plattform „X“ veröffentlicht hat, ist zu sehen, wie Schulze auf dem Weg zu einem Treffen mit dem neuen pakistanischen Premierminister Shehbaz Sharif über eine Treppe läuft, dann aufgehalten wird. Offenbar gibt es ein Problem mit ihrer Tasche. Der deutsche Botschafter Alfred Grannas sagt: „Thank you very much. Bye, bye!“ Schulze dreht ab, läuft zurück zu ihrer Limousine. Und plötzlich geht es doch. Andreas Kynast hat die Szene später in einem Text beschrieben. Das Gespräch mit dem pakistanischen Premier fand statt, zwar mit Handtasche, allerdings unter Ausschluss der Öffentlichkeit. (rhe)
+++ Die Ostbad-Odyssee geht weiter. Die Legionellen sind zurück. Das stand in dieser Woche in einer Pressemitteilung der Stadt, die eigentlich gut anfing, mit der Überschrift: „Hallenbäder beenden die Sommerpause“. Außer eben das Ostbad, das steht hinter der guten Nachricht. Das bleibt geschlossen, jedenfalls für alle, die regulär ins Bad wollen. Schulen und Vereine dürfen das Bad unter Auflagen nutzen. Eine der Auflagen ist, so steht es auf der Website des Schwimmvereins: Alle müssen zu Hause duschen und vorher aufs Klo. Na ja, was soll man sagen? Das mit dem Duschen wird bestimmt klappen. (rhe)
Grüße aus dem Urlaub

Urlaubsfotos von Pärchen sehen zugegebenermaßen anders aus — erst recht von einem romantischen Tête-à-Tête. Doch das sogenannte „Tambacher Liebespaar“ stammt aus dem Erdzeitalter Perm, das vor etwa 250 Millionen Jahren endete. Die beiden Kreaturen, die zur Gattung Seymouria sanjuanensis (Landwirbeltier) gehören, dürften allerdings recht unfreiwillig nebeneinander zu Fossilien geworden sein. Unsere Lektorin Maria Schubarth hat sie zwar nicht selbst vorgefunden, aber an der Ausgrabungsstätte Bromacker bei Tambach-Dietharz ein Loch, das gewissermaßen nur innerhalb weniger Meter direkt nach Nordamerika führt. Genau genommen in die atemberaubende Tiefe der Erdgeschichte von vor 290 Millionen Jahren, als die Kontinente von heute zum Superkontinent Pangäa gehörten. Weitere Exemplare der Gattung Seymouria sanjuanensis sind nur aus den Bundesstaaten Utah und New Mexico bekannt. (msch)
+++ Bischof Felix Genn möchte im kommenden Jahr seinen Dienst beenden und dazu Papst Franziskus um seine Emeritierung bitten. (Domradio)
+++ Der Religionssoziologe Detlef Pollack hat in dieser Woche in einem Essay und im Podcast der Uni Münster erklärt, warum so viele Menschen im Osten die etablierten Parteien ablehnen und mit der AfD sympathisieren. (Frankfurter Allgemeine Zeitung, Uni Münster)
+++ Ein internationales Kollektiv aus den drei Kuratorinnen Ivet Ćurlin, Sabina Sabolović und Nataša Ilić übernimmt die künstlerische Leitung der Skulptur-Projekte in drei Jahren. (Stadt Münster)
+++ Das Spiel der Preußen morgen um 13 Uhr gegen Kaiserslautern ist ausverkauft, aber live beim Bezahlsender Sky zu sehen oder im Liveticker des Vereins. (Faninformation des Vereins)
+++ Wer in Münster wohnt und Vollzeit arbeitet, verdient im Schnitt 4.038 Euro brutto im Monat oder 48.456 Euro im Jahr. (Zeit Online)
+++ Die Stadtverwaltung will das Theater für knapp neun Millionen Euro energieeffizienter machen und das Verwaltungsgebäude aufstocken, braucht aber noch die Zustimmung des Rates. (Verwaltungspapier)
+++ Der französische Staatspräsident Emmanuel Macron hat sich in einem handgeschriebenen Brief bei Münsters Oberbürgermeister Markus Lewe für den herzlichen Empfang und die Verleihung des Internationalen Preises des Westfälischen Friedens im Mai bedankt. (Antenne Münster)
+++ Obwohl die Drogenszene am Bremer Platz jetzt ihren eigenen Bereich hat, gibt es weiterhin Probleme, weil die Drogengeschäfte teilweise im Hansaviertel stattfinden. (WDR)
+++ Die neue Gesamtschule Münster-West in Roxel hat mit 109 Schülerinnen und Schülern und 14 Lehrkräften ihren Betrieb gestartet. (Stadt Münster)
+++ Die Stadt Münster hat angefangen, die Südseite des Hafens zu einer „Flaniermeile“ umzubauen und zeigt auf zwei Abbildungen, wie es dort zukünftig aussehen soll. (Stadt Münster)
Ihnen entgehen viele wichtige Neuigkeiten aus der Stadt …

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Schräg gegenüber vom Bühneneingang findet sich die Vinothek am Theater. In mediterran angehauchter Atmosphäre gibt es auf der Terrasse oder drinnen Weine und verschiedene Gerichte zu verkosten. Empfehlen können wir zum Beispiel den Spätburgunder (die Nummer 8 auf der Karte), ein erfrischender Weißwein aus roten Trauben. Dazu passt ein Tapas- oder Käseteller, es gibt aber auch warme Speisen wie Spätzle, Lammgerichte oder Pasta (ebenfalls als Mittagsangebot). Nach Hause mitnehmen können Sie die Weine, sie könnten Ihnen an anderen Orten in Münster begegnen; die Vinothek beliefert verschiedene Gaststätten in der Umgebung und hat einen Lieferservice für Privatpersonen. Geöffnet ist die Vinothek montags bis samstags von 12 Uhr bis Mitternacht (montags bis 23 Uhr).
Hier finden Sie alle unsere Empfehlungen. Sollte Ihnen ein Tipp besonders gut gefallen, teilen Sie ihn gerne!
Heute hat Annalena Zernott für Sie in den Kalender geschaut. Das sind ihre Empfehlungen:
+++ „Ist reich das Gegenteil von arm?“ – Dieser Frage widmet sich das Theater Münster in der kommenden Spielzeit, die morgen um 12 Uhr beginnt. Im ganzen Haus gibt es bei freiem Eintritt verschiedene Angebote für die ganze Familie: eine Orchesterrallye, Ballett-Training und kreative Angebote im Foyer wie Verkleiden, Gesang, Maskenbauen und Karaokesingen. Schauspieler:innen geben Einführungen in Schauspiel und ins Schreien auf der Bühne. Um 19:30 Uhr findet die Premiere der Operngala im großen Haus statt (es gibt noch Karten). Danach wird gefeiert. Das ganze Programm des Theaterfestes finden Sie hier.
+++ Morgen und Sonntag ist rund um die Kreuzkirche das Kreuzviertelfest. Es gibt viele Stände, Musik und Programm auf zwei Bühnen. Ein Höhepunkt: das Rudelsingen am Samstag ab 19:15 Uhr (hier zu sehen im Video). Das Programm steht auf der Facebook-Seite.
+++ Tradition hat mittlerweile auch die große „Christopher Street Day“-Demo als Abschluss der „Pride Weeks“. Am Samstag geht es ab 12 Uhr auf dem Prinzipalmarkt los, um 14 Uhr setzt sich der Umzug in Richtung Aaseekugeln in Bewegung. Dort gibt es ein Programm mit Live-Musik, Tanz und Workshops, die sich mit Themen der LGBTIAQ+-Community befassen. Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei.
+++ Und noch ein Tipp für Samstagabend: Bei der Münsteraner Lesenacht „Morbides Münster“ lesen mehrere Autor:innen ab 19:00 Uhr in der Heilen Welt-Kneipe (passenderweise) Texte aus den Genres Grusel, Horror und Thriller. Der Eintritt ist frei, Einzelheiten hier.
+++ Am Sonntag um 11 Uhr beginnt auf der Wiese hinter der Westfälischen Schule für Musik auf dem alten Zoogelände zum 13. Mal ein „Britnic“, also ein Picknick im britischen Stil. Bis 15 Uhr können Sie sich mit ihrer Picknickdecke dazusetzen und das Programm ansehen: unter anderem eine Hundevorstellung mit Welsh Corgis, einen Cupcake-Wettbewerb und einen „Tweed Ride“, eine Art gemeinsame Ausfahrt historischer Fahrräder inklusive passender Kleidung. Dazu müssen Sie sich allerdings anmelden. Einzelheiten hier. Weitere Infos hier.
+++ „Bürohengst“, „Computermaus“, „Hamsterrad“ – wir scheinen den Büroalltag sprachlich mit dem Tierreich zu vergleichen, warum auch immer. Die Künstlerin Tashina Mende hat diese Alltagsmetaphern zu der Performance „Bürokratier“ inspiriert, die sie morgen und übermorgen jeweils um 15 und 18 Uhr in dem leerstehenden Gebäude an der Königsstraße 44 aufführen wird. Tickets bekommen Sie hier. Der Eintritt kostet knapp 26 Euro, um genau zu sein: 25,89 Euro.
Und sonst?
Kleine Stadtwälder tun dem Klima und der Umwelt gut. Zwei Initiativen hätten so einen Wald gerne auch in Münster. Nur, wo wäre Platz? Damit beschäftige ich mich heute im kompletten RUMS-Brief.
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Herzliche Grüße
Sebastian Fobbe
Mitarbeit: Jan Große Nobis (jgn), Ralf Heimann (rhe), Annalena Zernott (aze), Maria Schubarth (msch) – das bedeutet: Die einzelnen Texte im RUMS-Brief sind von der Person geschrieben, deren Kürzel am Ende steht.
Lektorat: Maria Schubarth
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PS
In vier Wochen bekommen wir wieder Besuch von der Reportageschule Reutlingen, in diesem Jahr zum fünften Mal. Zwölf Reporterinnen und Reporter recherchieren eine Woche lang in Münster. Das sind junge Menschen, die schon für überregionale Medien schreiben und ein Jahr lang eine Weiterbildung zum Thema Reportage machen. In der nächsten Woche stellen wir sie in einem separaten Newsletter vor. Falls Sie jetzt schon wissen, dass Sie uns für ein paar Tage ein Fahrrad ausleihen oder ein Bett zur Verfügung stellen können, freuen wir uns über eine Nachricht. Und wenn Sie ein Thema im Kopf haben, von dem Sie denken: Darüber würde ich gerne mal eine Reportage lesen, schreiben Sie uns. Wir freuen uns über Vorschläge. (rhe)


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