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Porträt von Svenja Stühmeier
Mit Svenja Stühmeier

Guten Tag,

kennen Sie den Begriff „Fringsen“? Vielleicht war es das, was eine 75-Jährige am Mittwochabend in einem Supermarkt in Münster versucht hat. Die Stadt Köln beschreibt „Fringsen“ jedenfalls so: „Man begeht Mundraub, um sich das Überleben zu sichern.“ Zurückführen lässt sich das auf den Kölner Erzbischof Josef Kardinal Frings. Der, oder vielmehr seine Silvesteransprache von 1946, ist in Erinnerung geblieben.

Darin hat er gesagt: Es ist okay, wenn Menschen, die sich in einer schlimmen Notlage befinden, nehmen, was sie zum Leben brauchen – ohne dafür zu bezahlen. Im eisigen Nachkriegswinter waren das insbesondere Kohle und Lebensmittel.

Moment, das klingt doch nicht ganz unbekannt. Im vergangenen Winter haben wir viel über enorme Heizkosten und zu kalte Wohnungen gesprochen. Dass Lebensmittel viel teurer werden, merken alle seit Monaten.

Und manche leider ganz besonders stark. Immer mehr Menschen gehen zu den Tafeln, die immer weniger Lebensmittel anbieten können. Einige in Nordrhein-Westfalen haben Aufnahmestopp oder -begrenzungen eingeführt. Und abgesehen davon sind insbesondere Frauen von Altersarmut betroffen.

Warten auf die Polizei, warten auf die Strafanzeige

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