

Kolumne von Klaus Brinkbäumer am 12.04.2020
Klaus Brinkbäumers Brief aus New York | Die gemeingefährliche Trump-Show
Liebe Leserin, lieber Leser,
der Präsident sagt von sich selbst, er sei ein „sehr stabiles Genie“ und er kenne „die besten, die allerbesten Wörter“. Die amerikanische Fernsehsendung „The Daily Show“ schrieb darum einen Wettbewerb aus, sie suchte das „beste beste Wort“ des Präsidenten. Es konkurrierten Begriffe wie „United Shaysh“ (vermutlich gemeint: die USA), „Bipartiss Solucius“ (überparteiliche Lösungen?) und „Merry Chrissus Erry“ (frohe Weihnachten allerseits?). Das war zwar verdammt lustig, aber kein Witz: Der 73-Jährige hat das alles tatsächlich exakt so gesagt (und hier können Sie’s sehen, und ich verspreche, es wird Ihren Tag nicht trüben). Es siegte übrigens „The Oranges“, da der Präsident gar keine Apfelsinen gemeint hatte; er hatte wohl „origins“, „Ursprünge“, sagen wollen.
