Morgen tritt das Selbstbestimmungsgesetz komplett in Kraft. Mit der neuen Regelung können trans, inter und nicht-binäre Menschen ihren Geschlechtseintrag und Vornamen einfacher ändern lassen: Sie müssen nur drei Monate im Voraus eine Änderung beim Standesamt beantragen. Wie uns die Stadt auf Anfrage mitteilt, haben 110 Menschen aus Münster bisher einen solchen Antrag gestellt. Wie es in anderen Städten aussieht, zeigt eine dpa-Umfrage: Zum Beispiel sind in Rostock mehr als 130 Anträge eingegangen, in Nürnberg 141, in München 330 und in Hamburg 540. Die meisten Anträge kommen bisher aus Berlin: Dort wollen rund 1.200 Menschen ihren Geschlechtseintrag im Pass ändern lassen.
Quelle: Stadt Münster
Aus dem Brief vom 31. Oktober 2024








